Wednesday, November 30, 2005
Reh-Töten-Strasse
Heute morgen war ich bei der Bank und habe endlich erfolgreich das Konto auf meine USA-Adresse laufen. Und damit ich da so schnell nicht wieder hin muss, habe ich auch gleich noch Online-Banking und eine DebIt-Karte und Cheques mitbestellt. Interessanterweise hat es dieses Mal gereicht den Mietvertrag kurz vorzulegen, um die Adresse zu bestätigen. Keine Kopie wurde gemacht, nicht mal nachgesehen hat er, ob ich auch wirklich mit draufstehe ... ich glaub eher, dass der andere Senior-Bankingguy vom letzten Mal es mir einfach schwer machen wollte.
Egal, das Thema ist bis zur Kündigung des Kontos Mitte des nächsten Jahres erst mal erledigt :)
Eine andere Sache, über dich ich hier schon die ganze Zeit schreiben wollte, es aber immer vergessen habe, ist die Jagd. Nicht, dass ich hier jagen gewesen wäre, aber Jason hat mir viel drüber erzählt, und es ist hier komplett anders als in Deutschland.
Er ist früher oft mit seiner Familie auf der Jagd gewesen, das gehörte einfach dazu. Waffen bekommt man eh überall, mehr oder weniger leicht, je nach Bundesstaat. Und eine Pacht braucht man selbstverständlich nicht. Man geht einfach mal los und schießt auf Vögel, besonders auch zu Thanksgiving. Ein erlegter Fasan landet dann mit auf dem Tisch, neben dem Truthahn, und gegessen wird er auch, obwohls keinem wirklich schmeckt :)
Seltsam sind die Gesetze zu den Waffen: es ist am wichtigsten, dass man nicht mehr als die vorgeschriebene Anzahl von Patronen im Gewehr hat, sonst kann man große Probleme bekommen. Diese Anzahl kann von 2 -8, vielleicht auch noch mehr, schwanken, aber mehr Schüsse wird man eh nicht abgeben können, ohne dass man das Ziel schon längst verscheucht hat.
Auf das Thema bin ich aber eigentlich gekommen, weil ich jeden Tag an der "KillDeer Road", also an der Reh-Töten-Strasse vorbeifahre. Bei guten Wetter werd ich das Schild mal fotografieren - ich finds einfach genial, seine Strasse so zu benennen.
Egal, das Thema ist bis zur Kündigung des Kontos Mitte des nächsten Jahres erst mal erledigt :)
Eine andere Sache, über dich ich hier schon die ganze Zeit schreiben wollte, es aber immer vergessen habe, ist die Jagd. Nicht, dass ich hier jagen gewesen wäre, aber Jason hat mir viel drüber erzählt, und es ist hier komplett anders als in Deutschland.
Er ist früher oft mit seiner Familie auf der Jagd gewesen, das gehörte einfach dazu. Waffen bekommt man eh überall, mehr oder weniger leicht, je nach Bundesstaat. Und eine Pacht braucht man selbstverständlich nicht. Man geht einfach mal los und schießt auf Vögel, besonders auch zu Thanksgiving. Ein erlegter Fasan landet dann mit auf dem Tisch, neben dem Truthahn, und gegessen wird er auch, obwohls keinem wirklich schmeckt :)
Seltsam sind die Gesetze zu den Waffen: es ist am wichtigsten, dass man nicht mehr als die vorgeschriebene Anzahl von Patronen im Gewehr hat, sonst kann man große Probleme bekommen. Diese Anzahl kann von 2 -8, vielleicht auch noch mehr, schwanken, aber mehr Schüsse wird man eh nicht abgeben können, ohne dass man das Ziel schon längst verscheucht hat.
Auf das Thema bin ich aber eigentlich gekommen, weil ich jeden Tag an der "KillDeer Road", also an der Reh-Töten-Strasse vorbeifahre. Bei guten Wetter werd ich das Schild mal fotografieren - ich finds einfach genial, seine Strasse so zu benennen.
Tuesday, November 29, 2005
wieder mal Beobachtungen
Gestern kam mir auf dem Weg zur Arbeit eine Beerdigungsgesellschaft entgegen. Diese Autokolonne wurde von einem Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht angeführt (ohne Sirene). Dahinter folgten etwa 10 Autos, die alle vorne links auf der Motorhaube ein Schild hatten, ähnlich den dreieckigen Schildern, die Taxis in Deutschland auf dem Dach haben, mit der Aufschrift "Funeral".
Keine Ahnung, ob man hier eine Beerdigung immer so durchführt, aber etwas seltsam sah das schon aus.
Post von der Autoversicherung habe ich auch bekommen. Gleich 3 Briefe. Einer mit den ganzen Unterlagen und Infoheftchen, eine Bestätigung für die Einzugsermächtigung, und eine "Cancellation Notice". Auf der Mailbox hatte ich den Versicherungsmenschen dann auch noch. Offensichtlich hat es Probleme beim Geldeinzug gegeben, vermutlich weil mein Konto da noch leer war. Mitlerweile sollte das aber behoben sein. Sicherheitshalber werde ich morgen mal wieder die Bank aufsuchen, auch damit ich endlich meine Cheques und meine ATM-Karte für die Geldautomaten bekomme. Dieses Mal, mein 3. Versuch, müssen sie meinen Adressnachweis anerkennen, denn ich komme gleich mit dem kompletten Mietvertrag vorbei.
Das Benzin ist hier verglichen mit Deutschland recht günstig, aber warum meine Tankstelle, die gerade mal wenige 100m von meiner Wohnung entfernt ist, noch mal deutlich günstiger als die anderen ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Auf dem Highway hat am vergangenen Wochenende die Gallone $2,29 gekostet, allerdings waren da wohl auch die üblichen Feiertagszuschläge drauf. Wie dem auch sei, ich zahle hier $1,99 für die Gallone, und dass obwohl es sogar eine Full-Service-Tankstelle ist. Typisch amerikanisch - nicht mal mehr aussteigen muss ich.
Da ich ziemlich genau 80 Meilen pro Tag fahre, muss ich mindestens einmal pro Woche tanken, aber bei den Preisen geht das noch.
Vielleicht morgen, oder aber sonst irgendwann die Woche muss ich nun wirklich mal das Projekt "Friseurbesuch" angehen. Wie ich am Sonntag gesehen hab, hat auch der Max sich noch nicht getraut ;)
Keine Ahnung, ob man hier eine Beerdigung immer so durchführt, aber etwas seltsam sah das schon aus.
Post von der Autoversicherung habe ich auch bekommen. Gleich 3 Briefe. Einer mit den ganzen Unterlagen und Infoheftchen, eine Bestätigung für die Einzugsermächtigung, und eine "Cancellation Notice". Auf der Mailbox hatte ich den Versicherungsmenschen dann auch noch. Offensichtlich hat es Probleme beim Geldeinzug gegeben, vermutlich weil mein Konto da noch leer war. Mitlerweile sollte das aber behoben sein. Sicherheitshalber werde ich morgen mal wieder die Bank aufsuchen, auch damit ich endlich meine Cheques und meine ATM-Karte für die Geldautomaten bekomme. Dieses Mal, mein 3. Versuch, müssen sie meinen Adressnachweis anerkennen, denn ich komme gleich mit dem kompletten Mietvertrag vorbei.
Das Benzin ist hier verglichen mit Deutschland recht günstig, aber warum meine Tankstelle, die gerade mal wenige 100m von meiner Wohnung entfernt ist, noch mal deutlich günstiger als die anderen ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Auf dem Highway hat am vergangenen Wochenende die Gallone $2,29 gekostet, allerdings waren da wohl auch die üblichen Feiertagszuschläge drauf. Wie dem auch sei, ich zahle hier $1,99 für die Gallone, und dass obwohl es sogar eine Full-Service-Tankstelle ist. Typisch amerikanisch - nicht mal mehr aussteigen muss ich.
Da ich ziemlich genau 80 Meilen pro Tag fahre, muss ich mindestens einmal pro Woche tanken, aber bei den Preisen geht das noch.
1 Gallone = 3.7854118 Liter
Normalbenzin: $ 0,528 / Liter = ~ 0,45 € / Liter
Normalbenzin: $ 0,528 / Liter = ~ 0,45 € / Liter
Vielleicht morgen, oder aber sonst irgendwann die Woche muss ich nun wirklich mal das Projekt "Friseurbesuch" angehen. Wie ich am Sonntag gesehen hab, hat auch der Max sich noch nicht getraut ;)
Sunday, November 27, 2005
Fotos
Saturday, November 26, 2005
Thanks Giving - Zusammenfassung
Für alle. die die anderen 4 Einträge nicht lesen wollen:
es war witzig, ich hatte viel Spass, einen Truthahn gabs auch - und überall lag Schnee
Bilder folgen morgen, bzw. im Laufe des Sonntags, denn ich habe nun nach all den Einträgen keine Lust mehr :) - Bilder sind nun da, wie man sieht!
Ein paar Anmerkungen / Beobachtungen:
ich hatte vorher noch nie rohen Brokoli und Blumenkohl gegessen, aber mit nem Sour Cream Dipp schmeckt das recht gut. Der Blumenkohl schmeckt zwar eher wie Kolrabi, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Interessanterweise hatten die Amis noch nie was von gekochtem Blumenkohl gehört ... - dass sie ihn auch gerne mal fritieren versteht sich von selbst :)
Der Käsedipp aus der Plastikdose war deutlich besser, als er auf dem Bild aussieht, sogar der Port-Wein-Käse-Dipp hat geschmeckt, allerdings hat man bei all dem Essen hier immer ein ungutes Gefühl, weil man weiss, wie ungesund das alles ist. Schmeckt aber trotzdem!
Zum Bier: ich hatte hier bisher ca. 5 oder 6 verschiedene Biersorten, da war kein Budweiser oder Miller Light oder sonstiges Verbrechen dabei. Offensichtlich schmeckt den meisten Amis das Gepansche selber nicht. Neben dem deutschen Paulaner und dem beglgischen Stella Artois, hatte ich auch amerikanische Biere, die wirklich nicht so schlecht waren. Eines hiess einfach XXX und es hat 7.3 % Vol Alkohol, was man aber nicht wirklich merkt, und bei 0,33l Flaschen macht das auch keinen großen Unterschied. Ein weiteres war aus der Bostoner Gegend, Sam Adams, und den Indianischen Namen eines weiteren Bieres weiss ich nicht mehr - er war nicht sonderlich einprägsam - die 2 waren auf jeden Fall gut trinkbar, zum Glück! Es ist also nicht so schlimm wie man immer denkt.




es war witzig, ich hatte viel Spass, einen Truthahn gabs auch - und überall lag Schnee
Bilder folgen morgen, bzw. im Laufe des Sonntags, denn ich habe nun nach all den Einträgen keine Lust mehr :) - Bilder sind nun da, wie man sieht!
Ein paar Anmerkungen / Beobachtungen:
ich hatte vorher noch nie rohen Brokoli und Blumenkohl gegessen, aber mit nem Sour Cream Dipp schmeckt das recht gut. Der Blumenkohl schmeckt zwar eher wie Kolrabi, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Interessanterweise hatten die Amis noch nie was von gekochtem Blumenkohl gehört ... - dass sie ihn auch gerne mal fritieren versteht sich von selbst :)
Der Käsedipp aus der Plastikdose war deutlich besser, als er auf dem Bild aussieht, sogar der Port-Wein-Käse-Dipp hat geschmeckt, allerdings hat man bei all dem Essen hier immer ein ungutes Gefühl, weil man weiss, wie ungesund das alles ist. Schmeckt aber trotzdem!
Zum Bier: ich hatte hier bisher ca. 5 oder 6 verschiedene Biersorten, da war kein Budweiser oder Miller Light oder sonstiges Verbrechen dabei. Offensichtlich schmeckt den meisten Amis das Gepansche selber nicht. Neben dem deutschen Paulaner und dem beglgischen Stella Artois, hatte ich auch amerikanische Biere, die wirklich nicht so schlecht waren. Eines hiess einfach XXX und es hat 7.3 % Vol Alkohol, was man aber nicht wirklich merkt, und bei 0,33l Flaschen macht das auch keinen großen Unterschied. Ein weiteres war aus der Bostoner Gegend, Sam Adams, und den Indianischen Namen eines weiteren Bieres weiss ich nicht mehr - er war nicht sonderlich einprägsam - die 2 waren auf jeden Fall gut trinkbar, zum Glück! Es ist also nicht so schlimm wie man immer denkt.




Happy Turkey Day (Part IV)
Black Friday:
Am sogenannten Black Friday gibts in den USA immer ganz besondere Schnäppchen beim Einkaufen und besonders auch für Frühaufsteher. Eigentlich wollten wir uns da nicht beteiligen, denn an diesem Tag sind fast alle Amis auf Schnäppchenjagd.
Da es aber weitergeschneit hatte über Nacht, beschlossen wir zum "Snow Tubing" in der Nacht zu gehen. Also brachen wir dann gegen Mittag doch auf, um in den Läden unsere Winterklamottenschnäppchen zu machen. Nun besitze ich eine neue Winterjacke, Winterstiefel und eine neue Mütze. 50% + Rabatt konnte man fast für alles rausholen, und zumindest ich, hatte eh vorgehabt mir diese Sachen hier für den anstehenden Winter zu kaufen. Neben Target waren wir auch bei "Coles" (wie sich rausstellte, hatte ich mich in der Schreibweise mal wieder ordentlich vertan, denn der Laden hiess in Wirklichkeit "Kohl's") und obwohl die Läden den gleichen Großparkplatz teile, fuhren wir von einem Laden zum anderen mit dem Auto :)
Amis laufen da keinen Schritt zu weit.
Ebenfalls noch am Nachmittag waren wir ein 2. Mal im Zoo, dieses Mal um die Raubtiere, die dann aber bis auf Bären und eine Wildkatze doch nicht draußen waren, anzusehen. Im Pinguinhaus holte Heather sogar einen Pinguin raus, so dass man ihn mal anfassen und streicheln konnte: auch sehr nette Tierchen :)
Das Tropenhaus der Vögel war besonders angenehm, denn die Temperaturen dort drin, waren sehr viel höher, als draußen im Schnee.
Gegen 4 brachen wir dann alle schön winterfest eingekleidet auf, um in Greek Peak Snowtubing zu gehen. Nach einer guten Stunde kamen wir dort an, die Schneekanonen liefen, die Piste war beleuchtet und genügend Schnee schien auch zu liegen.
Ein 5 Stunden Ticket für 20 $ pro Person schien auch ok, als liefen wir ins Haus zur Kasse ...
... dort erfuhren wir dann, dass die Saison erst einen Tag später eröffnet wird und Tubing erstmal noch gar nicht möglich ist, da nicht genügend Schnee vorhanden ist. Die Dame an der Kasse konnte sich kaum halten vor Lachen, ich auch mich auch nicht, und der Rest von uns nahms ebenfalls mit Humor.
Da standen wir nun alle in Schneeklamotten, eine Stunde entfernt von daheim :)
Auf dem Rückweg führte uns Matt dann zu einer Indoort-GoKart-Bahn. Dort hatten wir und auch Beth und ihre Freundin Noel unseren Spass. Das Rennen gewann ich :) Bevor wir den Heimweg antraten, spielten Jason und ich noch
ein paar Old-School Spielautomatenspiele gegeneinander: Tetris, Mortal Kombat und Raiden. Die anderen spielten derweil Airhockey, kletterten unter Aufsicht an der Kletterwand oder fuhren Racing USA.
Daheim angekommen wurde für die Mädchen ein Babysitter bestellt, und wir 'Großen' machten uns fertig, um auszugehen.
Zunächst stand Billiard auf dem Plan und danach gings in eine Kneipe namens Thirsty's mit Livemusik uns Sport auf den Fernsehern. Ich hatte dort das Gefühl in dem Singleschuppn von Binghamton schlecht hin gelandet zu sein, denn dort waren nur Frauen- und Männergruppen, die sich so langsam vermischten.
Egal, wir fanden gleich einen Tisch, den letzten freien, und beendeten den Abend mit Beer und Cocktails.
Es stellte sich schnell raus, dass der Tisch wohl nur frei war, weil direkt dahinter ein Tür war, die ständig von Rauchern verwendet wurde. Das 20-25° Gefälle war nicht so angenehm im Rücke, jedes Mal wenn jemand nach draußen ging, aber wir hatten dennoch sehr viel Spass. Schnell gelangten wir in Themen der Kategorie "Too much information - I didn't want to know that detail", denn vertagen haben die alle nicht wirklich viel ;)
Der Heimweg im Auto war auch noch ein Highlight, welches man hier aber nicht gut beschreiben kann, aber wer mal mit recht stark angeheiterten Mädels unterwegs gewesen ist, wird sich schon was zusammenreimen können.
Da es aber weitergeschneit hatte über Nacht, beschlossen wir zum "Snow Tubing" in der Nacht zu gehen. Also brachen wir dann gegen Mittag doch auf, um in den Läden unsere Winterklamottenschnäppchen zu machen. Nun besitze ich eine neue Winterjacke, Winterstiefel und eine neue Mütze. 50% + Rabatt konnte man fast für alles rausholen, und zumindest ich, hatte eh vorgehabt mir diese Sachen hier für den anstehenden Winter zu kaufen. Neben Target waren wir auch bei "Coles" (wie sich rausstellte, hatte ich mich in der Schreibweise mal wieder ordentlich vertan, denn der Laden hiess in Wirklichkeit "Kohl's") und obwohl die Läden den gleichen Großparkplatz teile, fuhren wir von einem Laden zum anderen mit dem Auto :)
Amis laufen da keinen Schritt zu weit.Ebenfalls noch am Nachmittag waren wir ein 2. Mal im Zoo, dieses Mal um die Raubtiere, die dann aber bis auf Bären und eine Wildkatze doch nicht draußen waren, anzusehen. Im Pinguinhaus holte Heather sogar einen Pinguin raus, so dass man ihn mal anfassen und streicheln konnte: auch sehr nette Tierchen :)
Das Tropenhaus der Vögel war besonders angenehm, denn die Temperaturen dort drin, waren sehr viel höher, als draußen im Schnee.
Gegen 4 brachen wir dann alle schön winterfest eingekleidet auf, um in Greek Peak Snowtubing zu gehen. Nach einer guten Stunde kamen wir dort an, die Schneekanonen liefen, die Piste war beleuchtet und genügend Schnee schien auch zu liegen.

Ein 5 Stunden Ticket für 20 $ pro Person schien auch ok, als liefen wir ins Haus zur Kasse ...
... dort erfuhren wir dann, dass die Saison erst einen Tag später eröffnet wird und Tubing erstmal noch gar nicht möglich ist, da nicht genügend Schnee vorhanden ist. Die Dame an der Kasse konnte sich kaum halten vor Lachen, ich auch mich auch nicht, und der Rest von uns nahms ebenfalls mit Humor.
Da standen wir nun alle in Schneeklamotten, eine Stunde entfernt von daheim :)
Auf dem Rückweg führte uns Matt dann zu einer Indoort-GoKart-Bahn. Dort hatten wir und auch Beth und ihre Freundin Noel unseren Spass. Das Rennen gewann ich :) Bevor wir den Heimweg antraten, spielten Jason und ich noch
ein paar Old-School Spielautomatenspiele gegeneinander: Tetris, Mortal Kombat und Raiden. Die anderen spielten derweil Airhockey, kletterten unter Aufsicht an der Kletterwand oder fuhren Racing USA.Daheim angekommen wurde für die Mädchen ein Babysitter bestellt, und wir 'Großen' machten uns fertig, um auszugehen.
Zunächst stand Billiard auf dem Plan und danach gings in eine Kneipe namens Thirsty's mit Livemusik uns Sport auf den Fernsehern. Ich hatte dort das Gefühl in dem Singleschuppn von Binghamton schlecht hin gelandet zu sein, denn dort waren nur Frauen- und Männergruppen, die sich so langsam vermischten.
Egal, wir fanden gleich einen Tisch, den letzten freien, und beendeten den Abend mit Beer und Cocktails.
Es stellte sich schnell raus, dass der Tisch wohl nur frei war, weil direkt dahinter ein Tür war, die ständig von Rauchern verwendet wurde. Das 20-25° Gefälle war nicht so angenehm im Rücke, jedes Mal wenn jemand nach draußen ging, aber wir hatten dennoch sehr viel Spass. Schnell gelangten wir in Themen der Kategorie "Too much information - I didn't want to know that detail", denn vertagen haben die alle nicht wirklich viel ;)
Der Heimweg im Auto war auch noch ein Highlight, welches man hier aber nicht gut beschreiben kann, aber wer mal mit recht stark angeheiterten Mädels unterwegs gewesen ist, wird sich schon was zusammenreimen können.
Happy Turkey Day (Part III)
Thanksgiving:
Als ich um 9 aufstand, war der Truthan schon
seit einer Stunde im Ofen und frische Cookies mit Schokolade und Kaffee mit Vanille-Touch, sowie frische Bagels erwarteten mich.
Danach ging es nach draußen, es hatte über nacht geschneit, so 1 - 2 cm, und wir fuhren zum Zoo. Dort bekamen wir unsere private Führung, denn eigentlich ist dort während der Wintermonate geschlossen. Zunächst waren wir bei den Tieren, die zur Veranschaulichung in Schulen gebracht werden. Dort war z.B. ein zahmes Stinktier, das netterweise nicht mehr 'sprayed' und somit den Namen eigentlich nicht mehr verdient hat. Ganz niedlich dieses Tierchen und auch recht weich :)
Ein sprechender Papagei war ebenfalls dabei, sowie Igel, Leguane, Schlangen, 2 interessante Gürteltiere, Frettchen und noch mehr so Kleintiere.
Dann gings weiter zu den Wölfen, und großen (Raub-)Vögeln. Zwischen den ganzen Gehegen und Häuseren lieferten wir uns heftigste Schneeballschlachten, denn der Neuschnee war dafür einfach perfekt! Ich glaube, dass es jeden mal mitten im Gesicht erwischt hat und im Kragen dürfte auch bei allen der schöne kalte Schnee gelandet sein.
Zurück daheim bereiteten wir dann die Beilagen und die Vorspeisen für das Festmahl vor.
Der Truthan selber war sehr köstlich und mächtig. Wir aßen ihn auf Papptellern mit Plastikbesteck ("silverware ;)").
Wie man mir berichtete, enthält das Truthanfleisch einen speziellen Stoff, durch den man müde wird, und so waren wir alle recht müde, als das NFL Spiel zwischen Dallas und Denver lief. Matt war schon den ganzen Tag nervös gewesen, da die Pecks ursprünglich aus Denver stammen und somit alle große Footballfans sind.
Glücklicherweise haben die Denver Broncos das Spiel gewonnen, in der Verlängerung, die im Prinzip nach "golden-goal"-Regeln ablief.
Wie auch schon das Essen war auch der restliche Teil des Tages sehr gemütlich und wurde durch verschiedenste Biere und Alkopops veredelt.
Abends wurde Scene-It, ein DVD-/Brett-Spiel gespielt, in dem es darum geht fragen zu amerikanischen TV-Shows,-Serien und -Werbeclips zu beantworten. Kurioserweise habe ich im Team mit Heather gewonnen, da ich ein riesen Glück mit den Fragen hatte. Die finale Frage dreht sich um meine Lieblingsshow "FamilyGuy", was ich mir vor dem Spiel aus Spass als entscheidende Frage gewünscht hatte. :)
seit einer Stunde im Ofen und frische Cookies mit Schokolade und Kaffee mit Vanille-Touch, sowie frische Bagels erwarteten mich.Danach ging es nach draußen, es hatte über nacht geschneit, so 1 - 2 cm, und wir fuhren zum Zoo. Dort bekamen wir unsere private Führung, denn eigentlich ist dort während der Wintermonate geschlossen. Zunächst waren wir bei den Tieren, die zur Veranschaulichung in Schulen gebracht werden. Dort war z.B. ein zahmes Stinktier, das netterweise nicht mehr 'sprayed' und somit den Namen eigentlich nicht mehr verdient hat. Ganz niedlich dieses Tierchen und auch recht weich :)
Ein sprechender Papagei war ebenfalls dabei, sowie Igel, Leguane, Schlangen, 2 interessante Gürteltiere, Frettchen und noch mehr so Kleintiere.
Dann gings weiter zu den Wölfen, und großen (Raub-)Vögeln. Zwischen den ganzen Gehegen und Häuseren lieferten wir uns heftigste Schneeballschlachten, denn der Neuschnee war dafür einfach perfekt! Ich glaube, dass es jeden mal mitten im Gesicht erwischt hat und im Kragen dürfte auch bei allen der schöne kalte Schnee gelandet sein.
Zurück daheim bereiteten wir dann die Beilagen und die Vorspeisen für das Festmahl vor.Der Truthan selber war sehr köstlich und mächtig. Wir aßen ihn auf Papptellern mit Plastikbesteck ("silverware ;)").
Wie man mir berichtete, enthält das Truthanfleisch einen speziellen Stoff, durch den man müde wird, und so waren wir alle recht müde, als das NFL Spiel zwischen Dallas und Denver lief. Matt war schon den ganzen Tag nervös gewesen, da die Pecks ursprünglich aus Denver stammen und somit alle große Footballfans sind.
Glücklicherweise haben die Denver Broncos das Spiel gewonnen, in der Verlängerung, die im Prinzip nach "golden-goal"-Regeln ablief.
Wie auch schon das Essen war auch der restliche Teil des Tages sehr gemütlich und wurde durch verschiedenste Biere und Alkopops veredelt.
Abends wurde Scene-It, ein DVD-/Brett-Spiel gespielt, in dem es darum geht fragen zu amerikanischen TV-Shows,-Serien und -Werbeclips zu beantworten. Kurioserweise habe ich im Team mit Heather gewonnen, da ich ein riesen Glück mit den Fragen hatte. Die finale Frage dreht sich um meine Lieblingsshow "FamilyGuy", was ich mir vor dem Spiel aus Spass als entscheidende Frage gewünscht hatte. :)
Thanksgiving (Part II)
Die Unterkunft und ihre Bewohner:
und zusätzlich im inoffiziellen Tierheim (inoffiziell, weil es keine öffentlichen Gelder bekommt und nur aus privaten Spenden finanziert wird). Daher kommen auch die ganzen Tiere daheim, und daher hat auch fast jedes der Tiere irgendeinen 'Schaden' oder 'Defekt' - eine Katze ist 100% blind, eine hat eine Art Daumen oder extra Kralle an ihren Tatzen, eine ist halb blind, ... und der Golden Retriever Gracie ist nur übergangsweise dort. Der Arme, wirklich sehr liebe und schöne Hund, stammt aus einem 'Abuse-'Fall: sein 'Herrchen' hatte über 50 Tiere daheim und hat an diesen seine medizinischen Experimente ausprobiert... man kann es kaum glauben, wenn man die Geschichte hört.

Das Haus hat Matt in einem sehr baufälligen Zustand gekauft, und nun wird es Stück für Stück renoviert, wenn Zeit ist. Offensichtlich hat sich in den letzten 6 Monaten viel getan, denn Jason und Romy waren ganz erstaunt. Ich hatte Beths Zimmer für die Tage und sie war ganz froh, dass sie im Wohnzimmer auf der Couch beim Fernseher schlafen durfte.
Für ein Waschbecken im Bad war noch keine Zeit gewesen, daher putzt man sich die Zähne halt in der Badewanne :) Mal was Neues, aber eigentlich kein Problem.
Auch sonst fehlt Teilweise die Deckenverkleidung, und die Fenster waren mit Plastikfolie noch einmal extra isoliert.
Insgesamt war es aber eine sehr gemütlich Unterkunft, für sehr viele Bewohner :)
Jasons Bruder war 8 Jahre in der Navy und somit viel in der Welt herumgekommen, und momentan steht er kurz vor seinem Abschluss in Mathematik an der Uni. Nebenher unterrichtet er 'troubled children' an einer Spezialschule.
Seine Frau Heather arbeitet im Zoo von Binghamton
und zusätzlich im inoffiziellen Tierheim (inoffiziell, weil es keine öffentlichen Gelder bekommt und nur aus privaten Spenden finanziert wird). Daher kommen auch die ganzen Tiere daheim, und daher hat auch fast jedes der Tiere irgendeinen 'Schaden' oder 'Defekt' - eine Katze ist 100% blind, eine hat eine Art Daumen oder extra Kralle an ihren Tatzen, eine ist halb blind, ... und der Golden Retriever Gracie ist nur übergangsweise dort. Der Arme, wirklich sehr liebe und schöne Hund, stammt aus einem 'Abuse-'Fall: sein 'Herrchen' hatte über 50 Tiere daheim und hat an diesen seine medizinischen Experimente ausprobiert... man kann es kaum glauben, wenn man die Geschichte hört.
Das Haus hat Matt in einem sehr baufälligen Zustand gekauft, und nun wird es Stück für Stück renoviert, wenn Zeit ist. Offensichtlich hat sich in den letzten 6 Monaten viel getan, denn Jason und Romy waren ganz erstaunt. Ich hatte Beths Zimmer für die Tage und sie war ganz froh, dass sie im Wohnzimmer auf der Couch beim Fernseher schlafen durfte.
Für ein Waschbecken im Bad war noch keine Zeit gewesen, daher putzt man sich die Zähne halt in der Badewanne :) Mal was Neues, aber eigentlich kein Problem.
Auch sonst fehlt Teilweise die Deckenverkleidung, und die Fenster waren mit Plastikfolie noch einmal extra isoliert.
Insgesamt war es aber eine sehr gemütlich Unterkunft, für sehr viele Bewohner :)
Thanksgiving (Part I)
Wie schon in einem der vorherigen Einträge berichtet wurde, wurde ich eingeladen über Thanks Giving mit zu Jasons Bruder nach Binghamton, New York, zu fahren.
Dieses Ergeignis lief wie folgt ab: (eine Komöde in mehreren Akten)
Tag 1 - Die Anreise
Am Mittwoch gings los. Da wir schon mittags losfahren wollten, war keine Arbeit angesagt, und ich konnte ausschlafen. Ich hatte lediglich vorgehabt zur Bank und zum Friseur zu gehen.
Da es in meinem Bett aber schön warm und weich war, schlief ich ein wenig länger als geplant, nämlich so bis halb 10. Und da es draußen kalt war, versuchte ich dann per Internet und Yahoo Maps bzw. Google Maps und den Lokalen Suchfunktionen einen Friseur in meiner Umgebung zu finden. Damit habe ich neben Frühstücken, Duschen und Packen soviel Zeit verbracht, dass ich letzten Endes keine Zeit mehr für den eigentlichen Friseurbesuch hatte. Daher ging ich direkt zur U-Bahn (T). Direkt auf meinem 10 Minuten langen Weg befanden sich gleich 6 Friseure ... da hätte ich wohl trotz Kälte einfach mal die Gegend erkunden sollen ;)
Für 12 Uhr war ich mit Romy und Jason am Goethe Institut in Boston verabredet, da wir vor der Abfahrt noch mit einer alten Collegefreundin von Jason Essen gehen wollten. Ich war selber erst 15 Min. nach 12 dort, aber da keiner fertig war, war ich also doch pünktlich und genau zur richtigen Zeit da. Eigentlich hätte ich es exakt um 12 geschafft, aber ich war leider nach der U-Bahn Station erstmal genau in die falsche Richtung gelaufen. Auf eine Karte hatte ich nicht gesehen, da ich mit Romy am Telefon die Richtung abgeklärt hatte: "links hinter mir war gerade eine alte Kirche mitten zwischen den modernen Gebäuden .." - "ok, wenn auf der anderen Seite hinter dir ein Wolkenkratzer ist, dann bist du richtig" .. "da ist einer - bis gleich" --- irgendwann kams mir die Gegend, in der ich mich befand dann doch seltsam vor, und ich kehrte um. Dabei fiel mir dann auf, dass an dieser Stelle, wo ich vorher mit der Romy telefoniert hatte, tatsächlich auf beiden Seiten der Strasse eine alte Kirch ist und auf beiden Seiten schräg dahinter Wolkenkratzer stehen ... :)
Das Essen war sehr witzig, Kates Mann und dessen Bruder waren auch dabei, und die beiden haben einen sehr speziellen, aber auch sehr witzigen Humor.
Als wir uns nach einem Ölwechsel, der schon seit 2000 Meilen überfällig war, in den Stau einreihten, begann also die Reise. 3 Stunden später waren wir gerade 50 Meilen weiter, immernoch in Massachusettes, und weit ab vom Zeitplan.
Interessant war es zu sehen, dass alle Autobahnraststätten in Massachusetts gleich aufgebaut sind, und zwar fast bis auf den letzten Parkplatz. Die Geschäfte sind exakt gleich eingerichtet, neben der Raststätte (die verschiedene bekannte und weniger Bekannte Fastfoodketten beinhaltet) befindet sich immer ein Honeydew Donut-Laden, usw..
Nachdem wir den Staat verlassen hatten und uns nun im Staate NY befanden, versuchten wir mehrfach erfolglos ein "Restaurant", in unserem Falle Burger King, neben der Autobahn zu finden. Denn wie sich herausstellte, heisst ein Schild mit der Aufschrift "Food Exit" und dem Logo der verschiedenen Ketten, die sich da angeblich befinden sollen, noch lange nicht, dass diese Restaurants dann da auch wirklich gleich nahe dem Exit liegen. Beim 1. Versuch sind wir nach 10 Minuten neben dem Highway wieder umgekehrt und zurück zum Highway gefahren.
Beim 2. Versuch waren wir gerade dabei zu wenden, als wir den Burger King dann doch noch fanden. Die kurze Beschreibung des Essens: widerlich! - Jason hatte was ganz neues: Chicken Fries - seiner Beschreibung nach langezogenes Fett, in Fett fritiert und dazu Fettsoße. Und auch die Pommes Frites waren nicht ganz durch, aber dafür viel zu salzig und extrem heiß. Es hatte sich also gelohnt. Auf dem Weg zurück zum Highway stellten wir fest, dass uns das FoodExist-Schild eine Ausfahrt zu früh herausgeschickt hatte ... denn innerhalb einer Minute waren wir wieder auf dem Highway.
Für 6 pm hatten wir ganz ursprünglich unsere Ankunft in Binghamton geplant. Tatsächlich waren wir dann um 10:30 pm dort, aber alle waren noch wach. Matt, Jasons Bruder, seine Frau Heather und Beth, die 10-jährige Tochter, sowie die 7-8 Katzen und die 4 Hunde.
Dieses Ergeignis lief wie folgt ab: (eine Komöde in mehreren Akten)
Tag 1 - Die Anreise
Am Mittwoch gings los. Da wir schon mittags losfahren wollten, war keine Arbeit angesagt, und ich konnte ausschlafen. Ich hatte lediglich vorgehabt zur Bank und zum Friseur zu gehen.
Da es in meinem Bett aber schön warm und weich war, schlief ich ein wenig länger als geplant, nämlich so bis halb 10. Und da es draußen kalt war, versuchte ich dann per Internet und Yahoo Maps bzw. Google Maps und den Lokalen Suchfunktionen einen Friseur in meiner Umgebung zu finden. Damit habe ich neben Frühstücken, Duschen und Packen soviel Zeit verbracht, dass ich letzten Endes keine Zeit mehr für den eigentlichen Friseurbesuch hatte. Daher ging ich direkt zur U-Bahn (T). Direkt auf meinem 10 Minuten langen Weg befanden sich gleich 6 Friseure ... da hätte ich wohl trotz Kälte einfach mal die Gegend erkunden sollen ;)
Für 12 Uhr war ich mit Romy und Jason am Goethe Institut in Boston verabredet, da wir vor der Abfahrt noch mit einer alten Collegefreundin von Jason Essen gehen wollten. Ich war selber erst 15 Min. nach 12 dort, aber da keiner fertig war, war ich also doch pünktlich und genau zur richtigen Zeit da. Eigentlich hätte ich es exakt um 12 geschafft, aber ich war leider nach der U-Bahn Station erstmal genau in die falsche Richtung gelaufen. Auf eine Karte hatte ich nicht gesehen, da ich mit Romy am Telefon die Richtung abgeklärt hatte: "links hinter mir war gerade eine alte Kirche mitten zwischen den modernen Gebäuden .." - "ok, wenn auf der anderen Seite hinter dir ein Wolkenkratzer ist, dann bist du richtig" .. "da ist einer - bis gleich" --- irgendwann kams mir die Gegend, in der ich mich befand dann doch seltsam vor, und ich kehrte um. Dabei fiel mir dann auf, dass an dieser Stelle, wo ich vorher mit der Romy telefoniert hatte, tatsächlich auf beiden Seiten der Strasse eine alte Kirch ist und auf beiden Seiten schräg dahinter Wolkenkratzer stehen ... :)
Das Essen war sehr witzig, Kates Mann und dessen Bruder waren auch dabei, und die beiden haben einen sehr speziellen, aber auch sehr witzigen Humor.
Als wir uns nach einem Ölwechsel, der schon seit 2000 Meilen überfällig war, in den Stau einreihten, begann also die Reise. 3 Stunden später waren wir gerade 50 Meilen weiter, immernoch in Massachusettes, und weit ab vom Zeitplan.
Interessant war es zu sehen, dass alle Autobahnraststätten in Massachusetts gleich aufgebaut sind, und zwar fast bis auf den letzten Parkplatz. Die Geschäfte sind exakt gleich eingerichtet, neben der Raststätte (die verschiedene bekannte und weniger Bekannte Fastfoodketten beinhaltet) befindet sich immer ein Honeydew Donut-Laden, usw..
Nachdem wir den Staat verlassen hatten und uns nun im Staate NY befanden, versuchten wir mehrfach erfolglos ein "Restaurant", in unserem Falle Burger King, neben der Autobahn zu finden. Denn wie sich herausstellte, heisst ein Schild mit der Aufschrift "Food Exit" und dem Logo der verschiedenen Ketten, die sich da angeblich befinden sollen, noch lange nicht, dass diese Restaurants dann da auch wirklich gleich nahe dem Exit liegen. Beim 1. Versuch sind wir nach 10 Minuten neben dem Highway wieder umgekehrt und zurück zum Highway gefahren.
Beim 2. Versuch waren wir gerade dabei zu wenden, als wir den Burger King dann doch noch fanden. Die kurze Beschreibung des Essens: widerlich! - Jason hatte was ganz neues: Chicken Fries - seiner Beschreibung nach langezogenes Fett, in Fett fritiert und dazu Fettsoße. Und auch die Pommes Frites waren nicht ganz durch, aber dafür viel zu salzig und extrem heiß. Es hatte sich also gelohnt. Auf dem Weg zurück zum Highway stellten wir fest, dass uns das FoodExist-Schild eine Ausfahrt zu früh herausgeschickt hatte ... denn innerhalb einer Minute waren wir wieder auf dem Highway.
Für 6 pm hatten wir ganz ursprünglich unsere Ankunft in Binghamton geplant. Tatsächlich waren wir dann um 10:30 pm dort, aber alle waren noch wach. Matt, Jasons Bruder, seine Frau Heather und Beth, die 10-jährige Tochter, sowie die 7-8 Katzen und die 4 Hunde.
Monday, November 21, 2005
Mail Interception Notice
Heute kam ein Paket bei Focus Robotics an, dass an mich adressiert war. Keine große Überraschung, denn ich wusste ja, dass die Eva mir ein Paket geschickt hatte, und überfällig war es auch schon. Ich habe es auch gleich geöffnet, ohne es von außen weiter zu betrachten und da fiel mir ein Zettel in die Hand, der gleich oben drauf lag.
U.S. DEPARTMENT OF AGRICULTURE
ANIMAL AND PLANT HEALTH INSPECTION SERVICE
PLANT PROTECTION AND QUARANTINE
MAIL INTERCEPTION NOTICE
...
6. INTERCEPTED MATERIAL
2 CANS OF WURST WITH 0,5 KG BEEF
1 CAN LEBERWURST 0,2 KG
...
13. DISPOSITION
[x] prohibited material removed and destroyed
[ ] container and contents destroyed
[ ] package returned to origin
...
14. REASON FOR DISPOSITION
...
2. [x] Contains meat not admitted by the U.S. Department of Agriculture. Meat may carry animal diseases that do not occur in the United States
...
Der Rest war netterweise noch im Paket drin, also all die süßen Sachen und mein Adventskalender! :) Und eine Dose mit Nürnberger Bratwürsten haben sie auch drinnengelassen.
Da kann man sich vorher noch so informieren, was in das Paket darf ... letzten Endes entscheidet dann wieder jemand ganz anders. So ist die gute Bauernwurst vernichtet worden und die 0,7 kg im Paket, das immerhin gut 30€ Porto gekostet hat, hätten auch anders genutzt werden können.
Vielen Dank an meine Eva-Maus, dass du dir die Mühe gemacht hast. Hat mich sehr gefreut und tut es auch jetzt noch.
Den Schokoweihnachtsmann musste ich leider schon essen *grins*, denn er war sehr platt geworden. Und die "Cookies" (Schokoladenlebkuchen) kamen auf der Arbeit auch sehr gut an. Aber mehr bekommen die nicht - die restlichen ess ich ganz alleine.
Vorhin habe ich dann noch einen Großeinkauf gemacht, und mein Regal und meinen Teil im Kühlschrank gefüllt. Ich habe extra German Dark Bread gekauft (oder wie auch immer das nun genau heißt). Trotzdem ist es meiner Meinung nach einfach ein bissl dunkleres Toastbrot...
Da kann man sich vorher noch so informieren, was in das Paket darf ... letzten Endes entscheidet dann wieder jemand ganz anders. So ist die gute Bauernwurst vernichtet worden und die 0,7 kg im Paket, das immerhin gut 30€ Porto gekostet hat, hätten auch anders genutzt werden können.
Vielen Dank an meine Eva-Maus, dass du dir die Mühe gemacht hast. Hat mich sehr gefreut und tut es auch jetzt noch.
Den Schokoweihnachtsmann musste ich leider schon essen *grins*, denn er war sehr platt geworden. Und die "Cookies" (Schokoladenlebkuchen) kamen auf der Arbeit auch sehr gut an. Aber mehr bekommen die nicht - die restlichen ess ich ganz alleine.
Vorhin habe ich dann noch einen Großeinkauf gemacht, und mein Regal und meinen Teil im Kühlschrank gefüllt. Ich habe extra German Dark Bread gekauft (oder wie auch immer das nun genau heißt). Trotzdem ist es meiner Meinung nach einfach ein bissl dunkleres Toastbrot...
Sunday, November 20, 2005
Neue Wohnung
Seit ca. 3 Stunden wohne ich nun in der neuen Wohnung mit Lourdes und Julie, sowie Oliver dem Hund (was für ein Rasse es ist, werde ich noch rausfinden, und Fotos kommen natürlich auch bald noch).

Es gibt Sachen, die gehören allen gemeinsam, z.B. Klopapier, Putzzeug, Salz und Zucker, den Rest besorgt sich jeder selbst und daher hat hier jeder auch sein eigenes Regalfach in der Speisekammer - meins ist recht weit oben, da werde ich dann sicher bald einiges doppelt besitzen, weil ich nicht alles dort oben sehen konnte ;-)
Einen Putzplan gibt es auch, und was man putzen muss, wird wöchentlich getauscht. Womit ich momentan dran bin, weiss ich nicht. In den Zusammenhang erwähnte Lourdes vorhin "... I'm very anal ...". Gut, dass ich schon in den Wohnungsanzeigen auf craigslist.org auf dieses Wort gestossen war, und ich mich schon damals etwas über dieses Wort gewundert hatte. Es heißt übersetzt nämlich so viel wie "pingelig", allerdings findet man diese Bedeutung nur in ausgewählten Wörterbüchern oder Internetübersetzungsdiensten. Dennoch fiel es mir recht schwer mein Grinsen bei dem Satz zu unterdrücken.
Von meinem Zimmer habe ich schon mal ein paar Fotos gemacht; mehr von der ganzen Wohnung und auch vom Äußeren des Hauses folgen sehr bald, aber es ist jetzt gerade 20 nach 11, dunkel und so langsam auch Zeit fürs Bett.
Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich im richtigen WLAN bin momentan, denn hier gibt es einen Haufen Netze. Als ich den Laptop eingeschaltet habe, waren da gleich 12 verschiedene WLANs, etwa die Hälfte davon mit gutem bis sehr gutem Empfang und 3 davon unverschlüsselt. Eins davon nutze ich nun. Morgen werde ich mich dann mal nach dem "offiziellen" erkundigen.
Die Flecken an der Wand sieht man normal gar nicht. Offensichtlich hat die Spachtelmasse den Blitz etwas absorbiert. Dass es hier noch ein wenig kahl ist, ist klar, aber eine kleine Lampe neben dem "Bett" werde ich mir noch zulegen, und auch an die Wände hänge ich noch irgendwas. Das Bett, wie ich es nenne, ist momentan lediglich eine Matraze, das dazugehörige Foutongestell ist im Keller. Es ist allerdings ein wenig angeknackst und 2 Latten sind gebrochen. Evtl. werde ich es mit Julies Freund morgen mal hochtragen, mit Lourdes bin ich bei dem Vorhaben vorhin gescheitert ;-), aber Andy hat daheim laut Jason auch noch ein Bett übrig, dass ich eventuell für die 6 Monate haben könnte.
Eine Einladung über Thanks Giving mit zu Jasons Bruder zu fahren, habe ich auch vorhin bekommen - sehr wahrscheinlich werde ich das auch machen. Mal ein richtiges amerikanisches Thanks Giving mit irgendeinem Footballspiel am Feierttag zu erleben, wird sicher interessant und witzig.
Vorhin lief leider nicht das Footballspiel, das Jason sehen wollte, obwohl es in sämtlichen Programmen drin stand, und daher kenne ich nun auch einige, nicht ganz so freundliche, Worte mehr :-) Und nur durch 1x Regeln erklären lassen, versteht man das Spiel nocht nicht wirklich...
Einen Putzplan gibt es auch, und was man putzen muss, wird wöchentlich getauscht. Womit ich momentan dran bin, weiss ich nicht. In den Zusammenhang erwähnte Lourdes vorhin "... I'm very anal ...". Gut, dass ich schon in den Wohnungsanzeigen auf craigslist.org auf dieses Wort gestossen war, und ich mich schon damals etwas über dieses Wort gewundert hatte. Es heißt übersetzt nämlich so viel wie "pingelig", allerdings findet man diese Bedeutung nur in ausgewählten Wörterbüchern oder Internetübersetzungsdiensten. Dennoch fiel es mir recht schwer mein Grinsen bei dem Satz zu unterdrücken.
Von meinem Zimmer habe ich schon mal ein paar Fotos gemacht; mehr von der ganzen Wohnung und auch vom Äußeren des Hauses folgen sehr bald, aber es ist jetzt gerade 20 nach 11, dunkel und so langsam auch Zeit fürs Bett.

Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich im richtigen WLAN bin momentan, denn hier gibt es einen Haufen Netze. Als ich den Laptop eingeschaltet habe, waren da gleich 12 verschiedene WLANs, etwa die Hälfte davon mit gutem bis sehr gutem Empfang und 3 davon unverschlüsselt. Eins davon nutze ich nun. Morgen werde ich mich dann mal nach dem "offiziellen" erkundigen.
Die Flecken an der Wand sieht man normal gar nicht. Offensichtlich hat die Spachtelmasse den Blitz etwas absorbiert. Dass es hier noch ein wenig kahl ist, ist klar, aber eine kleine Lampe neben dem "Bett" werde ich mir noch zulegen, und auch an die Wände hänge ich noch irgendwas. Das Bett, wie ich es nenne, ist momentan lediglich eine Matraze, das dazugehörige Foutongestell ist im Keller. Es ist allerdings ein wenig angeknackst und 2 Latten sind gebrochen. Evtl. werde ich es mit Julies Freund morgen mal hochtragen, mit Lourdes bin ich bei dem Vorhaben vorhin gescheitert ;-), aber Andy hat daheim laut Jason auch noch ein Bett übrig, dass ich eventuell für die 6 Monate haben könnte.
Eine Einladung über Thanks Giving mit zu Jasons Bruder zu fahren, habe ich auch vorhin bekommen - sehr wahrscheinlich werde ich das auch machen. Mal ein richtiges amerikanisches Thanks Giving mit irgendeinem Footballspiel am Feierttag zu erleben, wird sicher interessant und witzig.
Vorhin lief leider nicht das Footballspiel, das Jason sehen wollte, obwohl es in sämtlichen Programmen drin stand, und daher kenne ich nun auch einige, nicht ganz so freundliche, Worte mehr :-) Und nur durch 1x Regeln erklären lassen, versteht man das Spiel nocht nicht wirklich...
Umzugsvorbereitungen
Nun ist das Wochenende schon fast wieder vorbei, aber naja, die nächste Woche ist wegen Thanks-Giving zumindest bei mir recht kurz. Alle fahren heim zur Familie, mal sehen wie ich diesen Feiertag verbringe. Vielleicht bleibt ja jemand in meiner neuen WG daheim - das kann ich aber erst fragen, wenn ich im Laufe des Abends umziehe, bzw. meine 2 Koffer und den Rucksack hintransportiere.
Mitlerweile habe ich mir eine Bettdecke und ein Kopfkissen und auch die passenden Bezüge gekauft, meine aus Deutschland mitgebrachten Bezüge passen hier nämlich nicht auf die seltsamen Größen. Ich hatte auch wirkliche Probleme bei der Auswahl, denn so ein Spannbettlaken ist hier nicht so leicht zu finden, zwischen all den Tagesdecken, Abdeckungen, Matrazenpolstern, und und und. Und dann auch noch die Größen: Twin, Full, Queen und King Size ... ich habe nun eine Set für Full Size, das wird dann hoffentlich schon irgendwie draufpassen :)
Interessant auch, dass ich bei jedem meiner 3 Einkäufe bei 'Target' mit der American Express Karte anders zahlen musste, obwohl es immer der gleiche Laden war. Mal einfach unterschreiben, mal wird gerfragt, ob die Karte als Kreditkarte oder Debit-Karte verwendet werden soll, und beim 3. Mal musste ich die Karte in ein Gerät stecken und direkt auf dem Bildschirm unterschreiben.
Zum Frühstück waren wir heute in einem richtig typisch amerikanischen Breakfast Schuppen. Es war gerammelt voll und gab all die Sachen, die man so aus dem Fernsehen kennt, wenn jemand im Film frühstücken geht. Ich selbst hatte 3 sehr leckere Pancakes mit Schokoladenstückchen drin, die durch die Hitze dann auch noch zerlaufen sind. Und obendrauf jede Menge Ahornsirup :) Das war schon sehr lecker.
Jetzt steht noch ein wenig American Football im Fernsehen an, denn gestern hat mir der Jason grob die Regeln erklärt. So macht das Spiel schon deutlich mehr Sinn, aber die Details kann man wohl erst mit viel Erfahrung verstehen, denn das Spiel besteht fast nur aus Regeln und Ausnahmen.
Nach dem Abendessen wechsle ich dann die Wohnung. Berichte von dort werden selbstverständlich folgen.
Mitlerweile habe ich mir eine Bettdecke und ein Kopfkissen und auch die passenden Bezüge gekauft, meine aus Deutschland mitgebrachten Bezüge passen hier nämlich nicht auf die seltsamen Größen. Ich hatte auch wirkliche Probleme bei der Auswahl, denn so ein Spannbettlaken ist hier nicht so leicht zu finden, zwischen all den Tagesdecken, Abdeckungen, Matrazenpolstern, und und und. Und dann auch noch die Größen: Twin, Full, Queen und King Size ... ich habe nun eine Set für Full Size, das wird dann hoffentlich schon irgendwie draufpassen :)
Interessant auch, dass ich bei jedem meiner 3 Einkäufe bei 'Target' mit der American Express Karte anders zahlen musste, obwohl es immer der gleiche Laden war. Mal einfach unterschreiben, mal wird gerfragt, ob die Karte als Kreditkarte oder Debit-Karte verwendet werden soll, und beim 3. Mal musste ich die Karte in ein Gerät stecken und direkt auf dem Bildschirm unterschreiben.
Zum Frühstück waren wir heute in einem richtig typisch amerikanischen Breakfast Schuppen. Es war gerammelt voll und gab all die Sachen, die man so aus dem Fernsehen kennt, wenn jemand im Film frühstücken geht. Ich selbst hatte 3 sehr leckere Pancakes mit Schokoladenstückchen drin, die durch die Hitze dann auch noch zerlaufen sind. Und obendrauf jede Menge Ahornsirup :) Das war schon sehr lecker.
Jetzt steht noch ein wenig American Football im Fernsehen an, denn gestern hat mir der Jason grob die Regeln erklärt. So macht das Spiel schon deutlich mehr Sinn, aber die Details kann man wohl erst mit viel Erfahrung verstehen, denn das Spiel besteht fast nur aus Regeln und Ausnahmen.
Nach dem Abendessen wechsle ich dann die Wohnung. Berichte von dort werden selbstverständlich folgen.
Friday, November 18, 2005
Heute morgen habe ich mein Auto inspizieren lassen und zum Glück kams auch durch. Offensichtlich habe ich da wirklich ein Schnäppchen gemacht, denn außer den Scheibenwischerblättern, die stark eingerissen waren, war nichts zu beanstanden. Überrascht war ich etwas von der Intensivität dieser $29 Inspektion. Das lief alles mit modernster Computertechnik ab, sogar der Tankdeckel wurde getestet, ob er statische Aufladungen leitet oder nicht. Lediglich bei der Tankanzeige stimmt irgendwas nicht, denn ich glaube nicht, dass ich mit 180 Meilen schon einen dreiviertel Tank leergefahren habe. Und auch schon beim ersten Mal tanken, direkt nach dem Kauf, war ich verwundert, dass ich den Tank für gerade mal $16 vollgemacht habe. Naja, beim nächsten Mal Tanken weiss ich dann ganz genau, ob der Dodge ein Schlucker ist, oder ob er einfach einiges an Benzin verheimlicht. Laut Internet müssten nämlich 12,5 Gallonen in den Tank gehen.
Während ich auf meine Inspektion in der Tankstelle gewartet habe, ist leider mein PocketPC/PDA/I-mate/Riesen-Handy-Ding (oder wie auch sonst man es nennen mag) abgestürzt. Eh klar, denn es läuft ja auch Windows CE drauf. Da dies aber ein fortgeschrittenens Windows ist, hat es die Neuinstallation gleich automatisch durchgeführt, d.h. sich wieder in einen Default-Zustand versetzt. Alle Daten, Adressen, Handynummern und Termine sind weg. Die Navigationskarten waren glücklicherweise auf einer Speicherkarte abgelegt, so dass es diese nicht erwischt hat. Mitlerweile habe ich auch wieder die Navisoftware installiert.
Wer also mit ner Postkarte rechnet und vergebens wartet, ich schiebe es einfach mal auf dieses Problem. Daheim in Erlangen auf dem PC sollten aber noch alle Daten sein, denn dort habe ich die Daten immer synchronisiert, glücklicherweise. Trotzdem ne blöde Sache, wenn sich das Gerät plötzlich wieder in den Fabrikauslieferungszustand zurückversetzt.
Auf Arbeit war heute ein Vertreter da. Der Typ hatte man einen wirklich starken Händedruck. Vor allem als ich ebenfalls ordentlich gedrückt hab, hat er noch mal zugelegt. Respekt! Da tut einen dann schon mal die Hand weh ;)
Während ich auf meine Inspektion in der Tankstelle gewartet habe, ist leider mein PocketPC/PDA/I-mate/Riesen-Handy-Ding (oder wie auch sonst man es nennen mag) abgestürzt. Eh klar, denn es läuft ja auch Windows CE drauf. Da dies aber ein fortgeschrittenens Windows ist, hat es die Neuinstallation gleich automatisch durchgeführt, d.h. sich wieder in einen Default-Zustand versetzt. Alle Daten, Adressen, Handynummern und Termine sind weg. Die Navigationskarten waren glücklicherweise auf einer Speicherkarte abgelegt, so dass es diese nicht erwischt hat. Mitlerweile habe ich auch wieder die Navisoftware installiert.
Wer also mit ner Postkarte rechnet und vergebens wartet, ich schiebe es einfach mal auf dieses Problem. Daheim in Erlangen auf dem PC sollten aber noch alle Daten sein, denn dort habe ich die Daten immer synchronisiert, glücklicherweise. Trotzdem ne blöde Sache, wenn sich das Gerät plötzlich wieder in den Fabrikauslieferungszustand zurückversetzt.
Auf Arbeit war heute ein Vertreter da. Der Typ hatte man einen wirklich starken Händedruck. Vor allem als ich ebenfalls ordentlich gedrückt hab, hat er noch mal zugelegt. Respekt! Da tut einen dann schon mal die Hand weh ;)
Thursday, November 17, 2005
Not much to write about
So langsam lebe ich mich hier ein, akzeptiere amerikanische Sonderheiten als normal und vermisse dabei meine Heimat.
Es gibt nichts Besonderes zu schreiben, denn unter der Woche tut sich hier momentan nicht so viel, evtl. ändert sich das, wenn ich ab dem Wochenende nah am Davis Square wohne. Ich habe heute nämlich meinen Mietvertrag unterschrieben, den Verlobten von Lourdes auch kennengelernt, ebenfalls sehr nett (wenn ich es richtig verstanden habe, ist er hier in Boston irgendwo Assistenzarzt im Krankenhaus). Sie selbst macht ihren PhD am MIT in Biologie. Details. Julie, mit der ich eigentlich den Termin zum Unterschreiben ausgemacht hatte, war nicht da, da sie mit ihrem Freund essen war. Ein großer Hund (Oliver) wird mit in der Wohnung leben, keine Ahnung was für eine Rasse das ist, aber dafür, dass er noch ein Baby ist, ist er schon riesig - er war zumindest größer als der Schäferhund von Julies Freund, der heute ebenfalls da war.
Am Wochenende steht dann nun der Umzug an - eigentlich keine große Sache, denn mein Zeug dürfte ich in 5 - 10 Minuten fertig gepackt im Auto haben :)
Morgen sollte ich dann noch an die Autoinspektion denken, denn heute hab ichs irgendwie nicht geschafft - ich wollte nämlich noch 'kurz' was fertigmachen , bevor ich das Büro verlassen habe, aber wie das so ist, hat sich das ziemlich hingezogen. Gut, dass ich dafür kein Internet gebraucht habe, denn das spinnt momentan in New Hampshire ziemlich ... stundenlang hatten wir gar keine Verbindung - das geht leider schon seit letzter Woche so. Das Telefon ist praktischerweise auch gleich mit tot, da ruft dann auch kein Kunde an.
Immer wieder toll finde ich die eine Kreuzung hier, über die ich praktisch jeden Tag nun drüberfahre. Da hat man selbst mit GPS-Navigation und Ortskenntnisprobleme.
Denn wenn ich auf einer der 2 Linksabbiegerspuren stehe, dann kann ich scharf-link, mittel-links und halb-links abbiegen. Geradeaus und rechts fahren geht natürlich auch. Und das ist gerade mal eine Fahrtrichtungen. Ich werde versuchen mal ein Google-Earth-Bild dieser verwirrenden und chaotischen Strassenführung nachzureichen.
Netterweise fahren die Amis alle nicht besonders toll, denn Fahrschule existiert hier ja nicht wirklich. Da falle ich gar nicht auf, wenn ich beim Kurvefahren mehrfach, unabsichtlich, die Spur wechsle. Da hupt hier nicht mal jemand - denn das passiert den anderen auch :)
So langsam komme ich mir auch mit meinen max. 65 Miles per Hour auf dem Highway schnell vor. Meistens fähre ich zwar leich über 70, aber das ist gerade mal um die 110 km/h. Seltsam, wie sich das Geschwindigkeitsgefühl da verändert.
Am Wochenende steht dann nun der Umzug an - eigentlich keine große Sache, denn mein Zeug dürfte ich in 5 - 10 Minuten fertig gepackt im Auto haben :)
Morgen sollte ich dann noch an die Autoinspektion denken, denn heute hab ichs irgendwie nicht geschafft - ich wollte nämlich noch 'kurz' was fertigmachen , bevor ich das Büro verlassen habe, aber wie das so ist, hat sich das ziemlich hingezogen. Gut, dass ich dafür kein Internet gebraucht habe, denn das spinnt momentan in New Hampshire ziemlich ... stundenlang hatten wir gar keine Verbindung - das geht leider schon seit letzter Woche so. Das Telefon ist praktischerweise auch gleich mit tot, da ruft dann auch kein Kunde an.
Immer wieder toll finde ich die eine Kreuzung hier, über die ich praktisch jeden Tag nun drüberfahre. Da hat man selbst mit GPS-Navigation und Ortskenntnisprobleme.
Denn wenn ich auf einer der 2 Linksabbiegerspuren stehe, dann kann ich scharf-link, mittel-links und halb-links abbiegen. Geradeaus und rechts fahren geht natürlich auch. Und das ist gerade mal eine Fahrtrichtungen. Ich werde versuchen mal ein Google-Earth-Bild dieser verwirrenden und chaotischen Strassenführung nachzureichen.Netterweise fahren die Amis alle nicht besonders toll, denn Fahrschule existiert hier ja nicht wirklich. Da falle ich gar nicht auf, wenn ich beim Kurvefahren mehrfach, unabsichtlich, die Spur wechsle. Da hupt hier nicht mal jemand - denn das passiert den anderen auch :)
So langsam komme ich mir auch mit meinen max. 65 Miles per Hour auf dem Highway schnell vor. Meistens fähre ich zwar leich über 70, aber das ist gerade mal um die 110 km/h. Seltsam, wie sich das Geschwindigkeitsgefühl da verändert.
Tuesday, November 15, 2005
1998 Dodge Neon
So, nun habe ich mein Auto gekauft, registriert und abgeholt!
Mein eigener Dodge Neon - hat zwar einige Schrammen und kleinere Dellchen, aber er fährt und genau dafür ist er da.
Nummernschilder bekommt man hier direkt bei der Registrierung, man muss also nicht in einen Schilderladen nach nebenan gehen. Nummernschilder werden hier nämlich von Häftlingen hergestellt.
Morgen werde ich von daheim arbeiten, also irgenwas Computer Vision- oder Hardwarespezifisches lesen, oder daheim programmieren, denn Jason ist von der NASA eingeladen worden. Die Zeit werde ich dann auch nutzen, um mein Auto inspizieren zu lassen, denn dann hab ich das auch erledigt, und wie ich schon mal hier geschrieben habe, muss ich das laut Gesetz in Massachusetts eh machen lassen.
Die Bremsen vom Auto gehen definitiv gut, ABS hab ich aber nicht - so viel konnte ich auf der Heimfahrt vom Händler feststellen, denn ein gelber Truck wollte plötzlich die Spur wechseln, und hat das auch begonnen, als ich neben ihm war ... da waren nur cm zwischen uns und meine Reifen haben wegen meiner Vollbremsung sogar etwas Rauch produziert ...
War knapp, aber in Endeffekt ist gar nix passiert :) Hupen konnte ich erst 30 Sek. später, denn ich hab die Hupe nicht sofort gefunden, irgendwie ist die immer woanders :)
Die Nüsse sind übrigens Pecanüsse (engl. pecan nuts). Danke an alle die mit das per eMail mitgeteilt haben :)
Mein eigener Dodge Neon - hat zwar einige Schrammen und kleinere Dellchen, aber er fährt und genau dafür ist er da.
Nummernschilder bekommt man hier direkt bei der Registrierung, man muss also nicht in einen Schilderladen nach nebenan gehen. Nummernschilder werden hier nämlich von Häftlingen hergestellt.Morgen werde ich von daheim arbeiten, also irgenwas Computer Vision- oder Hardwarespezifisches lesen, oder daheim programmieren, denn Jason ist von der NASA eingeladen worden. Die Zeit werde ich dann auch nutzen, um mein Auto inspizieren zu lassen, denn dann hab ich das auch erledigt, und wie ich schon mal hier geschrieben habe, muss ich das laut Gesetz in Massachusetts eh machen lassen.
Die Bremsen vom Auto gehen definitiv gut, ABS hab ich aber nicht - so viel konnte ich auf der Heimfahrt vom Händler feststellen, denn ein gelber Truck wollte plötzlich die Spur wechseln, und hat das auch begonnen, als ich neben ihm war ... da waren nur cm zwischen uns und meine Reifen haben wegen meiner Vollbremsung sogar etwas Rauch produziert ...
War knapp, aber in Endeffekt ist gar nix passiert :) Hupen konnte ich erst 30 Sek. später, denn ich hab die Hupe nicht sofort gefunden, irgendwie ist die immer woanders :)
Die Nüsse sind übrigens Pecanüsse (engl. pecan nuts). Danke an alle die mit das per eMail mitgeteilt haben :)
Monday, November 14, 2005
Sonntagswanderung - Fotos
Hier ist die Galerie mit den Fotos von der Wanderung vom Sonntag - 15 - 20 Minuten von hier entfernt sind wir durch den Wald gewandert. Es sind dort erstaundlich viele kleine Pfade im Wald, aber alles gepflegt und markiert, wie in der Fränkischen ;)Auf einem Foto sind 2 Nüsse in Romys Hand zu sehen - weiss jemand was für Nüsse das sind? sehen aus wie Mini.Walnüsse, aber kein einziges Blatt hat dazugepasst, scheint irgendwas zu sein, was es daheim nicht gibt.
Ist wirklich eine schöne Gegend. Es waren auch sehr viele Mountainbiker auf den Pfaden und zwischen den Felsen unterwegs.
Galerie (auch wieder über die Galerien im Menü zu erreichen)
Ist wirklich eine schöne Gegend. Es waren auch sehr viele Mountainbiker auf den Pfaden und zwischen den Felsen unterwegs.
Galerie (auch wieder über die Galerien im Menü zu erreichen)


1, l oder ß, B
Heute war ich mal nicht in der Arbeit, weil ich den ganzen organisatorischen Kram für das Auto usw. erledigen musste. Kein Spass das Ganze, denn egal wen man fragt, jeder sagt was anderes ... also muss man einfach mal losziehen und die Verantwortlichen dann selbst blöd fragen.

Zunächst ist mir bereits gestern Abend aufgefallen, dass es auf irgendeiner Internetseite hiess, dass ich den "Title" also wohl Fahrzeugschein/-brief für die Anmeldung der Versicherung brauche. Weitere Suchen mit google heute morgen haben mich nur weiter verwirrt ... der Autohändler am Samstag hatte nämlich gesagt, dass der Kaufvertrag alleine ausreichen würde (obwohl ich den nichtmal unterschrieben habe, bis jetzt). Zur Absicherung habe ich daher am Vormittag noch mal beim Händler angerufen, dort aber nur seinen Kollegen erreicht, und natürlich hat der wieder gesagt, dass ich erst den "Title" brauche. Da ich das freilich nicht hören wollte habe ich bei der Versicherung vom Jason angerufen (ich konnte selber bei dem riesigen Angebot im Internet von Versicherungsmaklern bzw. Versicherungsvergleichen nix finden). Die Nummer des Büros in Boston Downtown war natürlich belegt und so wurde ich zur Hotline der US Zentrale weiterverbunden. Noch bevor ich meine Frage stellen konnte, erzählt mir die Dame am anderen Ende, dass sie mir nicht helfen könne ... Ich habe dann trotzdem gefragt, sie hat mir gesagt was ich hören wollte (Title nicht nötig, Kaufvertrag reicht) und das wars dann. Ob sie es wirklich wusste, oder halt einfach bloss irgendwas gesagt hat weiss ich nicht.
Ich bin dann einfach mal in die Stadt gefahren, mit dem Ziel alles zu erledigen ...
Zunächst stand die Beantragung einer Social Security Number (SSN) auf dem Plan. Alle Adressen für meinen Ausflug hatte ich übers Internet herausgesucht und in meine Karte eingezeichnet. Das JFK-Gebäude habe ich auch sofort gefunden; gut, es war auch riesig und nicht übersehbar. Zum guten Stil gehört bei den Amis natürlich der Metalldetektor am Eingang, sowie das Röntgengerät für meinen Rücksack und alle Metallgegenstände. Leider ist mir beim Auspacken des Geldbeutels meine Spritze, die ich noch hatte um die Wunden meiner Weissheitszähne zu spülen, aus der Tasche gefallen. Blöder Fehler! Da ichs nicht gemerkt hatte, habe ich auf die Fragen danach, die mir der Sicherheitsbeamte stellt, erst mal gar nicht reagiert. 2. blöder Fehler! Nach dem ich es dann gemerkt und sie aufgehoben hatte, nahm er sie mir gleich ab und hielt sie hoch in die Luft, während sich hinter mir bereits eine Schlange bildete und 2 oder 3 weitere Sicherheitsbeamte auftauchten. Sie wollten mir dann die Geschichte mit den Zähnen nicht abnehmen, aber nachdem ich mitteilte, dass sie die Spritze auch einfach entsorgen könnten, durfte ich dann rein. Dann verlief alles wie im Bürgeramt im Erlangen, Formular ausfüllen, Nummer ziehen und bis zum Aufruf warten. Danach hatte ich meine SSN beantragt. Nix Spektakuläres. Blöd gelaufen ist es für eine Asiatin, denn sie hatte 3x nicht mitbekommen, dass ihre Nr. aufgerufen worden war, und dann musste sie halt ne neue Nummer ziehen ... sie saß ja auch nur direkt neben dem Beamten, der immer laut die Nummern in den Raum rief ;)

Weiter gings zur Bank. Nachdem ich 20 min gewartet hatte, war jemand frei, um sich um meine Kontoeröffnung zu kümmern. Der Herr war Senior Banking Guy war nicht sonderlich freundlich, aber ich habe nun ein Konto, wenn auch auf meine deutsche Adresse, denn ein Autokaufvertrag und eine Bestätigung für die Beantragung der SSN mit ner Adresse drauf reichen hier offensichtlich nicht als Bestätigung. Ein kostenloses Studentenkonto konnte man mir natürlich auch nicht geben, denn ein Internationaler Studentenausweis sagt ja nix aus, und das Angebot zählt nur für Leute, die in den USA eingeschrieben sind. ... egal, macht nix - ich hab jetzt mein Konto, ich muss bloss nochmal meine Adresse ändern, wenn ich den Mietvertrag unterschrieben habe.
Ich habe hier mal wieder feststellen können, dass man 1er hier nur als | schreiben darf, denn ansonsten ist es absolut unmöglich für einen Ami das zu lesen ... und auch wenn ich es an einer Stelle erklärt habe, muss ich es jedes Mal wieder neu dazusagen, dass das eine 1 ist, und nein, mein Nachname ist weder Stefan noch Erlangen und 91056 ist nicht der Ort sondern die Postleitzahl ... ich mein, es stand alles im richtigen Feld ... da kann man schon mal alles durcheinanderbringen. ;)
Letzte Station auf meinem Tripp war das Gebäude, in dem die Versicherung ist. Das musste ich erst mal finden, denn von außen deutet mal gar nichts darauf hin. Und drinnen musste ich erstmal meinen Name, Grund des Besuchs, Ankunftszeit usw. aufschreiben und einen Ausweis vorzeigen. Keine Ahnung wie viele Firmen in dem Haus angesiedelt sind, aber es war riesig. ich musste in Büro 960(!) und die Versicherung hatte nur dieses eine.
Es waren dann gleich 12 Aufzüge nebeneinander, damit man auf jeden Fall sofort einen bekommt. Im Büro lief dann alles sehr freundlich und zügig ab. Und ich habe KEINEN "Title" gebraucht, und mir wird sogar angerechnet, dass ich in DE schon länger gefahren bin und ich kann sogar noch meinen "Record" nachreichen, der besagt, dass ich keine Punkte habe und Unfälle hatte, und dann wird die Gebühr nochmal gesenkt.
Blöd, dass heute der 14.11. war - wieder drei 1er ... hm, und wie heisst nochmal der 14. Monat? Nach meiner Erklärung, dass Monat und Tag auf dem Führerschein vertauscht sind, war ihm dann alles klar. Zwar hat er erst mehrfach meinen Namen überprüft, weil ich schon der 3. Deutsche innerhalb einer Woche war, und er dachte, es wäre immer die selbe Person gewesen - waren dann doch 3 verschiedene :)
Egal, ich habe alles erledigen können, morgen wird das Auto bezahlt, mit dem Title gehts dann zum RMV (Registry of Motor Vehicles oder so ähnlich) und mit den Licenseplates gehts dann wieder zum Händler und ich kann endlich losfahren.
Praktisch ist das sogenannte "Lemon Law" in Massachusetts, das besagt, dass ein Händler (Gebraucht-)Wagen zurücknehmen muss, wenn sie in dem vorgeschrieben Check nach dem Kauf, der innerhalb von 7 Tagen durchgeführt werden muss und dessen Gebühren auch vorgegeben sind ($29), negativ ausfällt. Das wird aber hoffentlich bei mir nicht der Fall sein.
Freundlicherweise erledigt der Jason morgen früh mit mir zusammen die Fahrt zum Händler und zur Registrierung.
Fotos von meinem Sonntagswanderausflug mit Romy und Jason in die Gegend hier folgen im nächsten kurzen Eintrag.
Nachtrag: wie im Titel schon angegeben, waren natürlich nicht nur meine 1er - oh Entschuldigung ich meine |er - sondern auch das ß sehr verwirrend. Der Herr von der Versicherung hat es, wie die anderen auch, als B gelesen, aber als einziger hat er konsequenterweise auch in STefan das T groß geschrieben, denn irgendeinen Sinn wird es sicher haben, dass mein Nachname mit 2 Großbuchstaben geginnt ;)

Zunächst ist mir bereits gestern Abend aufgefallen, dass es auf irgendeiner Internetseite hiess, dass ich den "Title" also wohl Fahrzeugschein/-brief für die Anmeldung der Versicherung brauche. Weitere Suchen mit google heute morgen haben mich nur weiter verwirrt ... der Autohändler am Samstag hatte nämlich gesagt, dass der Kaufvertrag alleine ausreichen würde (obwohl ich den nichtmal unterschrieben habe, bis jetzt). Zur Absicherung habe ich daher am Vormittag noch mal beim Händler angerufen, dort aber nur seinen Kollegen erreicht, und natürlich hat der wieder gesagt, dass ich erst den "Title" brauche. Da ich das freilich nicht hören wollte habe ich bei der Versicherung vom Jason angerufen (ich konnte selber bei dem riesigen Angebot im Internet von Versicherungsmaklern bzw. Versicherungsvergleichen nix finden). Die Nummer des Büros in Boston Downtown war natürlich belegt und so wurde ich zur Hotline der US Zentrale weiterverbunden. Noch bevor ich meine Frage stellen konnte, erzählt mir die Dame am anderen Ende, dass sie mir nicht helfen könne ... Ich habe dann trotzdem gefragt, sie hat mir gesagt was ich hören wollte (Title nicht nötig, Kaufvertrag reicht) und das wars dann. Ob sie es wirklich wusste, oder halt einfach bloss irgendwas gesagt hat weiss ich nicht.
Ich bin dann einfach mal in die Stadt gefahren, mit dem Ziel alles zu erledigen ...
Zunächst stand die Beantragung einer Social Security Number (SSN) auf dem Plan. Alle Adressen für meinen Ausflug hatte ich übers Internet herausgesucht und in meine Karte eingezeichnet. Das JFK-Gebäude habe ich auch sofort gefunden; gut, es war auch riesig und nicht übersehbar. Zum guten Stil gehört bei den Amis natürlich der Metalldetektor am Eingang, sowie das Röntgengerät für meinen Rücksack und alle Metallgegenstände. Leider ist mir beim Auspacken des Geldbeutels meine Spritze, die ich noch hatte um die Wunden meiner Weissheitszähne zu spülen, aus der Tasche gefallen. Blöder Fehler! Da ichs nicht gemerkt hatte, habe ich auf die Fragen danach, die mir der Sicherheitsbeamte stellt, erst mal gar nicht reagiert. 2. blöder Fehler! Nach dem ich es dann gemerkt und sie aufgehoben hatte, nahm er sie mir gleich ab und hielt sie hoch in die Luft, während sich hinter mir bereits eine Schlange bildete und 2 oder 3 weitere Sicherheitsbeamte auftauchten. Sie wollten mir dann die Geschichte mit den Zähnen nicht abnehmen, aber nachdem ich mitteilte, dass sie die Spritze auch einfach entsorgen könnten, durfte ich dann rein. Dann verlief alles wie im Bürgeramt im Erlangen, Formular ausfüllen, Nummer ziehen und bis zum Aufruf warten. Danach hatte ich meine SSN beantragt. Nix Spektakuläres. Blöd gelaufen ist es für eine Asiatin, denn sie hatte 3x nicht mitbekommen, dass ihre Nr. aufgerufen worden war, und dann musste sie halt ne neue Nummer ziehen ... sie saß ja auch nur direkt neben dem Beamten, der immer laut die Nummern in den Raum rief ;)

Weiter gings zur Bank. Nachdem ich 20 min gewartet hatte, war jemand frei, um sich um meine Kontoeröffnung zu kümmern. Der Herr war Senior Banking Guy war nicht sonderlich freundlich, aber ich habe nun ein Konto, wenn auch auf meine deutsche Adresse, denn ein Autokaufvertrag und eine Bestätigung für die Beantragung der SSN mit ner Adresse drauf reichen hier offensichtlich nicht als Bestätigung. Ein kostenloses Studentenkonto konnte man mir natürlich auch nicht geben, denn ein Internationaler Studentenausweis sagt ja nix aus, und das Angebot zählt nur für Leute, die in den USA eingeschrieben sind. ... egal, macht nix - ich hab jetzt mein Konto, ich muss bloss nochmal meine Adresse ändern, wenn ich den Mietvertrag unterschrieben habe.
Ich habe hier mal wieder feststellen können, dass man 1er hier nur als | schreiben darf, denn ansonsten ist es absolut unmöglich für einen Ami das zu lesen ... und auch wenn ich es an einer Stelle erklärt habe, muss ich es jedes Mal wieder neu dazusagen, dass das eine 1 ist, und nein, mein Nachname ist weder Stefan noch Erlangen und 91056 ist nicht der Ort sondern die Postleitzahl ... ich mein, es stand alles im richtigen Feld ... da kann man schon mal alles durcheinanderbringen. ;)
Letzte Station auf meinem Tripp war das Gebäude, in dem die Versicherung ist. Das musste ich erst mal finden, denn von außen deutet mal gar nichts darauf hin. Und drinnen musste ich erstmal meinen Name, Grund des Besuchs, Ankunftszeit usw. aufschreiben und einen Ausweis vorzeigen. Keine Ahnung wie viele Firmen in dem Haus angesiedelt sind, aber es war riesig. ich musste in Büro 960(!) und die Versicherung hatte nur dieses eine.
Es waren dann gleich 12 Aufzüge nebeneinander, damit man auf jeden Fall sofort einen bekommt. Im Büro lief dann alles sehr freundlich und zügig ab. Und ich habe KEINEN "Title" gebraucht, und mir wird sogar angerechnet, dass ich in DE schon länger gefahren bin und ich kann sogar noch meinen "Record" nachreichen, der besagt, dass ich keine Punkte habe und Unfälle hatte, und dann wird die Gebühr nochmal gesenkt.
Blöd, dass heute der 14.11. war - wieder drei 1er ... hm, und wie heisst nochmal der 14. Monat? Nach meiner Erklärung, dass Monat und Tag auf dem Führerschein vertauscht sind, war ihm dann alles klar. Zwar hat er erst mehrfach meinen Namen überprüft, weil ich schon der 3. Deutsche innerhalb einer Woche war, und er dachte, es wäre immer die selbe Person gewesen - waren dann doch 3 verschiedene :)
Egal, ich habe alles erledigen können, morgen wird das Auto bezahlt, mit dem Title gehts dann zum RMV (Registry of Motor Vehicles oder so ähnlich) und mit den Licenseplates gehts dann wieder zum Händler und ich kann endlich losfahren.
Praktisch ist das sogenannte "Lemon Law" in Massachusetts, das besagt, dass ein Händler (Gebraucht-)Wagen zurücknehmen muss, wenn sie in dem vorgeschrieben Check nach dem Kauf, der innerhalb von 7 Tagen durchgeführt werden muss und dessen Gebühren auch vorgegeben sind ($29), negativ ausfällt. Das wird aber hoffentlich bei mir nicht der Fall sein.
Freundlicherweise erledigt der Jason morgen früh mit mir zusammen die Fahrt zum Händler und zur Registrierung.

Fotos von meinem Sonntagswanderausflug mit Romy und Jason in die Gegend hier folgen im nächsten kurzen Eintrag.
Nachtrag: wie im Titel schon angegeben, waren natürlich nicht nur meine 1er - oh Entschuldigung ich meine |er - sondern auch das ß sehr verwirrend. Der Herr von der Versicherung hat es, wie die anderen auch, als B gelesen, aber als einziger hat er konsequenterweise auch in STefan das T groß geschrieben, denn irgendeinen Sinn wird es sicher haben, dass mein Nachname mit 2 Großbuchstaben geginnt ;)
Sunday, November 13, 2005
Der neue Supersauger
Romy hat vom Einkaufen einen neuen Staubsauger mitgebracht. Gut, nix besonders, gibts doch daheim auch, würde man da eigentlich denken, ABER, das Ding hier ist mal der König der Staubsauger, wenn nicht sogar der Kaiser!Zunächstmal ist er sehr groß. So wie er dasteht bestimmt 1,20m hoch. Eine Watt-Angabe könnte ich leider in der Beschreibung nicht finden, aber alleine was der aus dem Teppich im Wohnzimmer hier rausgeholt hat, ist unglaublich - mit dem Fell könnte sich eine Katze neu einkleiden. Gut, das ist alles noch nix besonderes.
Zunächst mal ist der Sauger sehr laut, kann meiner Meinung nach locker mit ner Motorsäge mithalten. Am krassesten aber ist, dass er einen Scheinwerfer (ja Scheinwerfer, Lampe wäre nämlich untertrieben) hat, damit man auch unter noch so dunklen Sofas saugen kann und desweiteren hat er ein rotes und ein grünes Lämpchen. Rot leutet, wenn der momentan besaugte Bereich noch dreckig ist, und grün wenn dort alles sauber ist.
Mal wieder typisch amerikanisch, so einen Monstersauger zu bauen (und der war preislich nur die Mitte - wer weiss was die wirklichen Highendgeräte dann alles machen?!). Dadurch dass er aber so riesig ist, passt er nicht wirklich unters Sofa, und die Verlänergung für den Schlauch muss man dann halt nachbestellen - wie gesagt typisch amerikanisch!
Kinotipp: Kiss Kiss, Bang Bang ist ein sehr empfehlenswerter Film - sehr lustig, verdrehter Plot und ein Haufen Action. Sollte man gesehen haben.
Dass es am Ende im Kino Applaus gab, war aber wahrscheinlich auch eher amerikanisch, als dass es mit dem Film zusammenhing.
Preislich bewegt sich hier das Ganze wie daheim ($10,50 pro Person am Samstag Abend).
Kinohopping scheint hier auch ein beliebter Sport zu sein. Denn nachdem man sein Ticket irgendwo am Eingang vorgezeigt hat, wird man nicht mehr danach gefragt und so kann man dann problemlos zwischen den 10 Kinos, die zumindest im Loews Cineplex am Boston Common alle beieinander lagen, hinundherwechseln. Erlaubt sein wirds nicht, aber das macht ja nix, wenns eh keiner merkt :)
Zunächst mal ist der Sauger sehr laut, kann meiner Meinung nach locker mit ner Motorsäge mithalten. Am krassesten aber ist, dass er einen Scheinwerfer (ja Scheinwerfer, Lampe wäre nämlich untertrieben) hat, damit man auch unter noch so dunklen Sofas saugen kann und desweiteren hat er ein rotes und ein grünes Lämpchen. Rot leutet, wenn der momentan besaugte Bereich noch dreckig ist, und grün wenn dort alles sauber ist.
Mal wieder typisch amerikanisch, so einen Monstersauger zu bauen (und der war preislich nur die Mitte - wer weiss was die wirklichen Highendgeräte dann alles machen?!). Dadurch dass er aber so riesig ist, passt er nicht wirklich unters Sofa, und die Verlänergung für den Schlauch muss man dann halt nachbestellen - wie gesagt typisch amerikanisch!
Kinotipp: Kiss Kiss, Bang Bang ist ein sehr empfehlenswerter Film - sehr lustig, verdrehter Plot und ein Haufen Action. Sollte man gesehen haben.Dass es am Ende im Kino Applaus gab, war aber wahrscheinlich auch eher amerikanisch, als dass es mit dem Film zusammenhing.
Preislich bewegt sich hier das Ganze wie daheim ($10,50 pro Person am Samstag Abend).
Kinohopping scheint hier auch ein beliebter Sport zu sein. Denn nachdem man sein Ticket irgendwo am Eingang vorgezeigt hat, wird man nicht mehr danach gefragt und so kann man dann problemlos zwischen den 10 Kinos, die zumindest im Loews Cineplex am Boston Common alle beieinander lagen, hinundherwechseln. Erlaubt sein wirds nicht, aber das macht ja nix, wenns eh keiner merkt :)
Saturday, November 12, 2005
Autokauf
Gestern Nacht habe ich nochmal stundenlang nach Autos in der Gegend gesucht und Händler verglichen. Dank CarFAX konnte ich wieder viele 'Nieten' aussortieren, unter anderem ein AUto, wo 3x der Tacho zurückgestellt wurde, das Auto dürfte also in Wirklichkeit ca. 100.000 Miles mehr auf dem Tacho haben... Pech für den, ders kauft.
Ich habe mich für einen 1998er Dodge Neon entschieden, ein Auto, dass ich schon bei meinen ersten Versuchen etwas zu finden, entdeckt hatte. Nun weiss ich aber definitv, dass das ein gutes Angebot ist.
Ich bin auch heute zum Händler gefahren und habe eine Probefahrt gemacht. Da war ich dann mal locker 2,5 Stunden unterwegs ... zieht sich alles hier, mit diesen Tempolimits.
Das Auto hat zwar einige Kratzer und Minidellen, aber was will man von einem Auto für 2850 $ schon erwarten ?! :)
Bei der Probefahrt hatte ich keine Lust wieder auf den Highway zu fahren, und daher hab ich einfach mal ge-speed-ed auf der Landstrasse :) Bremsen und Automatikschaltung gehen gut, die Musikanlage bringt extremen Bass her, und Waranty gibt der Händler 'Dan' auch noch.
Nun darf ich mich Anfang der Woche um eine Versicherung und die Anmeldung des Autos kümmern - momentan hab ich keine Ahnung wo und wie ich das machen soll, aber das wird schon irgendwie werden.
Ich rede mir einfach ein, dass ich es schon gemacht hätte und versuche mich nun zu erinnern wie. :)
Heute Abend gehts ins Kino.
Ich habe mich für einen 1998er Dodge Neon entschieden, ein Auto, dass ich schon bei meinen ersten Versuchen etwas zu finden, entdeckt hatte. Nun weiss ich aber definitv, dass das ein gutes Angebot ist.
Ich bin auch heute zum Händler gefahren und habe eine Probefahrt gemacht. Da war ich dann mal locker 2,5 Stunden unterwegs ... zieht sich alles hier, mit diesen Tempolimits.
Das Auto hat zwar einige Kratzer und Minidellen, aber was will man von einem Auto für 2850 $ schon erwarten ?! :)
Bei der Probefahrt hatte ich keine Lust wieder auf den Highway zu fahren, und daher hab ich einfach mal ge-speed-ed auf der Landstrasse :) Bremsen und Automatikschaltung gehen gut, die Musikanlage bringt extremen Bass her, und Waranty gibt der Händler 'Dan' auch noch.
Nun darf ich mich Anfang der Woche um eine Versicherung und die Anmeldung des Autos kümmern - momentan hab ich keine Ahnung wo und wie ich das machen soll, aber das wird schon irgendwie werden.
Ich rede mir einfach ein, dass ich es schon gemacht hätte und versuche mich nun zu erinnern wie. :)
Heute Abend gehts ins Kino.
Friday, November 11, 2005
Pulled over by police
Heute gabs die erste Begegnung mit der Polizei von Windham.
Auf dem Weg zur Arbeit kam uns ein Polizeiauto entgegen. Als es an uns vorbeifuhr, ging plötzlich das Blaulicht an und der Polizist wendete sehr schnell mitten auf der Strasse, um uns an der nächsten Einfahrt rauszubitten.
Es war nix großes, nur das Nummernschild vom Jason war abgelaufen, weil er sich nicht von New Hampshire nach Massachusetts umgemeldet hatte.
Dennoch wirkt sowas immer wie im Fernsehen - genauso wie die Polizei hier gerne versteckt in Einfahrten wartet, ob vielleicht jemand zu schnell vorbeifährt. Die sitzen da teilweise wirklich mit Donut und Kaffee in der Morgensonne, und natürlich haben sie auch ihre typischen schwarzen Uniformen und ihre silberne Marke.
Als Nachtrag zum letzten Eintrag: der Licenseplate-Schriftzug von New Hampshire ist "Live free or die" :)
Auf dem Weg zur Arbeit kam uns ein Polizeiauto entgegen. Als es an uns vorbeifuhr, ging plötzlich das Blaulicht an und der Polizist wendete sehr schnell mitten auf der Strasse, um uns an der nächsten Einfahrt rauszubitten.
Es war nix großes, nur das Nummernschild vom Jason war abgelaufen, weil er sich nicht von New Hampshire nach Massachusetts umgemeldet hatte.
Dennoch wirkt sowas immer wie im Fernsehen - genauso wie die Polizei hier gerne versteckt in Einfahrten wartet, ob vielleicht jemand zu schnell vorbeifährt. Die sitzen da teilweise wirklich mit Donut und Kaffee in der Morgensonne, und natürlich haben sie auch ihre typischen schwarzen Uniformen und ihre silberne Marke.
Als Nachtrag zum letzten Eintrag: der Licenseplate-Schriftzug von New Hampshire ist "Live free or die" :)
Thursday, November 10, 2005
Weitere Beobachtungen
Man bekommt hier mit der Zeit einige sonderbare Eigenheiten der Amerikaner mit.
Zum Beipspiel gibt es da ein riesiges italienisches(!) Restaurant mit dem treffenden Namen "The Chateau" - da hat wohl jemand ein paar Sprachen durcheinander gebracht :) obs dort Pasta und Pizza oder vielleicht doch Sushi(?) gibt, habe ich noch nicht überprüft...
Desweiteren hat mir der Jason erzählt, dass es hier auch Mon Cherie gibt, nur sind hier gar keine Kirschen drin, sondern Haselnüsse; ich werde mal versuchen welche zu kaufen, denn mir scheint, dass das wohl eher "Küsschen" sind.
Immernoch schwer fällt mir als "Hallo" 'How are you?' oder 'How are you doing?' zu sagen, und dabei besonders, dass man die Frage nicht beantwortet ...
Große Autos fahren hier in Mengen rum, und Benzin schlucken sie auch jede Menge. Aber ganz sicher braucht jeder seinen Mega-Pickup, denn die transportieren ja auch täglich Tonnen durch die Gegend ... Allerdings muss ich sagen, dass die Anzahl der Minivans deutlich zurückgeht, wenn ich es mal der Anzahl vergleiche, die ich vor 7 Jahren in San Francisco gesehen habe. Die 'Klein-'Wagen sind hier auch langsam im Kommen, aber ich Kleinwagen sind bei uns daheim normale Autos. Twingos, Polos, Corsas oder andere Autos in der Größe gibts einfach nicht.
Witzig ist, dass hier einige Leute echt fantasievolle Nummernschilder haben, denn hier kann man gegen Aufpreis offensichtlich den kompletten Schriftzug festlegen. Ich werde mal versuchen demnächst ein paar davon zusammenzutragen (momentan fällt mir nur 'MOMONEY') ein.
Dazu hat jeder Bundestaat sein Motto auf den Licenseplates stehen. Massachusetts hat beispielsweise "The Spirit of America", warum dürfte wohl klar sein. Weitere, v.a. den von New Hampshire werde ich bald hier auflisten, am besten mit Fotos.
Zum Beipspiel gibt es da ein riesiges italienisches(!) Restaurant mit dem treffenden Namen "The Chateau" - da hat wohl jemand ein paar Sprachen durcheinander gebracht :) obs dort Pasta und Pizza oder vielleicht doch Sushi(?) gibt, habe ich noch nicht überprüft...
Desweiteren hat mir der Jason erzählt, dass es hier auch Mon Cherie gibt, nur sind hier gar keine Kirschen drin, sondern Haselnüsse; ich werde mal versuchen welche zu kaufen, denn mir scheint, dass das wohl eher "Küsschen" sind.
Immernoch schwer fällt mir als "Hallo" 'How are you?' oder 'How are you doing?' zu sagen, und dabei besonders, dass man die Frage nicht beantwortet ...
Große Autos fahren hier in Mengen rum, und Benzin schlucken sie auch jede Menge. Aber ganz sicher braucht jeder seinen Mega-Pickup, denn die transportieren ja auch täglich Tonnen durch die Gegend ... Allerdings muss ich sagen, dass die Anzahl der Minivans deutlich zurückgeht, wenn ich es mal der Anzahl vergleiche, die ich vor 7 Jahren in San Francisco gesehen habe. Die 'Klein-'Wagen sind hier auch langsam im Kommen, aber ich Kleinwagen sind bei uns daheim normale Autos. Twingos, Polos, Corsas oder andere Autos in der Größe gibts einfach nicht.
Witzig ist, dass hier einige Leute echt fantasievolle Nummernschilder haben, denn hier kann man gegen Aufpreis offensichtlich den kompletten Schriftzug festlegen. Ich werde mal versuchen demnächst ein paar davon zusammenzutragen (momentan fällt mir nur 'MOMONEY') ein.
Dazu hat jeder Bundestaat sein Motto auf den Licenseplates stehen. Massachusetts hat beispielsweise "The Spirit of America", warum dürfte wohl klar sein. Weitere, v.a. den von New Hampshire werde ich bald hier auflisten, am besten mit Fotos.
Tuesday, November 08, 2005
Faxe und andere nette Sachen
Heute morgen habe ich feststellen können, dass es nicht nur daheim in Erlangen Leute gibt, die automatische Faxe auf normale Telefonnummern senden lassen wollen. Nein, auch hier gibts das: sehr nervig, wenn alle 5 min das Telefon klingelt und dann nur der nette Faxton dran ist ... Gut, ich musste zwar nicht rangehen, aber das klingeln hat trotzdem genervt, so ab dem 5. Mal ...
Gestern ist der Jason in New Hampshire geblieben, da noch einiges zu arbeiten war, für den heutigen Product Launch - ich persönlich habe keine großen Veränderungen im Tagesablauf feststellen können, außer dass nun Bestellungen und weitere Anfragen eingehen - und FAXe ;)
Ach ja, worauf ich eigentlich hinaus wollte war, dass ich gestern dann eben alleine heimgefahren bin, mit Jasons Auto - ich weiss zwar immernoch nicht genau wie schnell man hier wo fahren darf, aber angehalten wurde ich nie - eher hatte ich das Gefühl, dass mein rot und blau blinkendes Navigationshandy direkt an der Windschutzscheibde den anderen Autos sehr verdächtig vorkam, denn dauernd haben die Leute direkt vor mir angefangen zu schleichen ... :)
Ansonsten war gestern nix Spannendes los - und heute auch nicht unbedingt. Es war eben einfach ein Wochentag, den ich fast komplett auf Arbeit verbracht habe, wenn man mal die 45 Min Hin- und 45 Min Rückfahrt dazuzählt.
Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich das Produkt entwickelt. Jeden Tag gibts da deutlich sichtbare Fortschritte und auch ich trage dazu bei :)
Ansonsten habe ich nebenbei meinen ersten Kernel für Linux auf dem Notebook in Eigenregie erstellt ... und er funktioniert sogar. Das war eigentlich nicht geplant, aber nach einem Update gestern morgen lief leider gar nix mehr, so dass ich keine wirkliche Alternative hatte. Geekig, aber ich bin stolz es hinbekommen zu haben :)
Noch bin ich nicht umgezogen, aber auch das ist nurnoch eine Frage von Tagen, genauso wie die Autoangelegenheit.
Wettermäßig wirds hier langsam etwas kälter und auch die Blätter verlieren ihre Farben nun. Man merkt, dass der Winter bald kommt.
Zum Abendessen gabs heute mal wieder Fastfood. Dieses Mal vom Chinesen. Ne Art Bandnudeln mit Chicken und irgendwelchen Gewürzen, die die Nudeln rot gemacht haben. Es war auf jeden Fall gut und die eine Portion die wir mitgenommen hatten, hat für 3 gereicht :) Es war aber nur ein Fortune-Cookie dabei, den Jason mit mir geteilt hat, und witzigerweise waren dann auch gleich 2 Zettel drin ;)
Die letzten 2 Abende habe ich hier auch mal ein wenig ferngesehen. Meine Lieblingsserien Simpsons, Southpark und Family Guy liefen nämlich, sogar neue Folgen :)
Ansonsten kann man das Fernsehen mit seinen 10 Werbe-Unterbrechungen total vergessen. Die lokalen Sender berichten nur von Gewalt und Verbrechen, wäre die Welt wirklich so schlimm, dann dürfte hier niemand mehr einen Fuss vor die Tür setzen... Und ein Kanal der nur Wetter sendet ist zwar hilfreich aber auch sehr langweilig; das gleiche betrifft den Kochkanal und den Reisekanal, und und und :)
Gestern ist der Jason in New Hampshire geblieben, da noch einiges zu arbeiten war, für den heutigen Product Launch - ich persönlich habe keine großen Veränderungen im Tagesablauf feststellen können, außer dass nun Bestellungen und weitere Anfragen eingehen - und FAXe ;)
Ach ja, worauf ich eigentlich hinaus wollte war, dass ich gestern dann eben alleine heimgefahren bin, mit Jasons Auto - ich weiss zwar immernoch nicht genau wie schnell man hier wo fahren darf, aber angehalten wurde ich nie - eher hatte ich das Gefühl, dass mein rot und blau blinkendes Navigationshandy direkt an der Windschutzscheibde den anderen Autos sehr verdächtig vorkam, denn dauernd haben die Leute direkt vor mir angefangen zu schleichen ... :)
Ansonsten war gestern nix Spannendes los - und heute auch nicht unbedingt. Es war eben einfach ein Wochentag, den ich fast komplett auf Arbeit verbracht habe, wenn man mal die 45 Min Hin- und 45 Min Rückfahrt dazuzählt.
Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich das Produkt entwickelt. Jeden Tag gibts da deutlich sichtbare Fortschritte und auch ich trage dazu bei :)
Ansonsten habe ich nebenbei meinen ersten Kernel für Linux auf dem Notebook in Eigenregie erstellt ... und er funktioniert sogar. Das war eigentlich nicht geplant, aber nach einem Update gestern morgen lief leider gar nix mehr, so dass ich keine wirkliche Alternative hatte. Geekig, aber ich bin stolz es hinbekommen zu haben :)
Noch bin ich nicht umgezogen, aber auch das ist nurnoch eine Frage von Tagen, genauso wie die Autoangelegenheit.
Wettermäßig wirds hier langsam etwas kälter und auch die Blätter verlieren ihre Farben nun. Man merkt, dass der Winter bald kommt.
Zum Abendessen gabs heute mal wieder Fastfood. Dieses Mal vom Chinesen. Ne Art Bandnudeln mit Chicken und irgendwelchen Gewürzen, die die Nudeln rot gemacht haben. Es war auf jeden Fall gut und die eine Portion die wir mitgenommen hatten, hat für 3 gereicht :) Es war aber nur ein Fortune-Cookie dabei, den Jason mit mir geteilt hat, und witzigerweise waren dann auch gleich 2 Zettel drin ;)
Die letzten 2 Abende habe ich hier auch mal ein wenig ferngesehen. Meine Lieblingsserien Simpsons, Southpark und Family Guy liefen nämlich, sogar neue Folgen :)
Ansonsten kann man das Fernsehen mit seinen 10 Werbe-Unterbrechungen total vergessen. Die lokalen Sender berichten nur von Gewalt und Verbrechen, wäre die Welt wirklich so schlimm, dann dürfte hier niemand mehr einen Fuss vor die Tür setzen... Und ein Kanal der nur Wetter sendet ist zwar hilfreich aber auch sehr langweilig; das gleiche betrifft den Kochkanal und den Reisekanal, und und und :)
Sunday, November 06, 2005
Wohnung
Ok, ich werde bald umziehen, denn man hat sich für mich entschieden. Freue mich schon auf das neue Zuhause, auch wenns mir hier momentan auch gut und ich sogar bekocht werde :)
Heute morgen gab es Cinnamon Rolls auch was sehr Feines.
Die Autosuche wird momentan auch sehr intensiviert, und nächste Woche wird das Resultat dann wohl ein Auto sein. Praktisch ist in diesem Zusammenhang der CarFAX-Service, den ich schon mal kurz hier beschrieben hatte. Zwar kostet es was (20$ für einen Report oder 25$ für beliebig viele Reports innerhalb eines Monats), aber man kann sich anhand der Seriennummer eines Autos einen sehr ausführlichen Bericht über das Auto per eMail zuschicken lassen. Darin stehen dann alle Inspektionen, was inspiziert wurde, ob alles OK war, Unfälle, Tachomanipulationen usw.
Es ist wirklich sehr praktisch, und ich konnte so schon mehrere Autos, die auf dem Bild gut aussahen, von meiner Liste streichen. Eines hatte 2 Unfälle, ein anderes einen manipulierten Tacho und wieder ein anderes war seltsamerweise komplett umlackiert worden.
Wenn ich dann also das Auto mal habe, kann ich auch selbst zur Arbeit fahren.
Momentan freue ich mich einfach, dass das mit der Wohnung geklappt hat - ist nämlich wirklich ein gemütlicher Ort mit sehr freundlichen Leuten und auch meine erhofften MIT-Kontakte kann ich knüpfen :)
Heute morgen gab es Cinnamon Rolls auch was sehr Feines.
Die Autosuche wird momentan auch sehr intensiviert, und nächste Woche wird das Resultat dann wohl ein Auto sein. Praktisch ist in diesem Zusammenhang der CarFAX-Service, den ich schon mal kurz hier beschrieben hatte. Zwar kostet es was (20$ für einen Report oder 25$ für beliebig viele Reports innerhalb eines Monats), aber man kann sich anhand der Seriennummer eines Autos einen sehr ausführlichen Bericht über das Auto per eMail zuschicken lassen. Darin stehen dann alle Inspektionen, was inspiziert wurde, ob alles OK war, Unfälle, Tachomanipulationen usw.
Es ist wirklich sehr praktisch, und ich konnte so schon mehrere Autos, die auf dem Bild gut aussahen, von meiner Liste streichen. Eines hatte 2 Unfälle, ein anderes einen manipulierten Tacho und wieder ein anderes war seltsamerweise komplett umlackiert worden.
Wenn ich dann also das Auto mal habe, kann ich auch selbst zur Arbeit fahren.
Momentan freue ich mich einfach, dass das mit der Wohnung geklappt hat - ist nämlich wirklich ein gemütlicher Ort mit sehr freundlichen Leuten und auch meine erhofften MIT-Kontakte kann ich knüpfen :)
Saturday, November 05, 2005
Problem: American Express Travelers Cheque Card TCC
Vor einiger Zeit habe ich hier berichtet wie toll und praktisch diese Travelers Cheque Card, im Prinzip eine Prepaid Kreditkarte, doch ist ...
Tja, mir hat aber weder die Sparkasse in Erlangen noch die TCC Hotline beim Beantragen und Freischalten der Karte drauf hingewiesen, dass man die Karte nur 3x aufladen kann.
Will man innerhalb von 12 Monaten die Karte öfter aufladen, so bekommt man ein echtes Problem, falls man sich bereits im Ausland befindet. Man muss dann nämlich ein sogenanntes "PostIdent"-Verfahren durchführen, also mit Ausweis und Karte zu einer Postfiliale gehen, und bestätigen lassen, dass man der Eigentümer der Karte ist ... warum auch immer.
Das Problem ist nun, dass ich dieses PostIdent-Verfahren hier in den USA nicht durchführen lassen kann. Ich habe nämlich eben mit der Hotline von American Express telefoniert (war natürlich ein internationles Telefongespräch nach Deutschland), und der Herr teilte mir mit, dass ich auch keine Vollmacht austellen könne.
Ich muss nun hier eine Botschaft oder ein Konsulat aufsuchen und mir eine Ausweisekopie beglaubigen lassen ... es gibt zwar immerhin in Boston ein deutsches Generalkonsulat, aber das hat besonders tolle Öffnungszeiten: Montag - Freitag, 9:00 - 12:00 Uhr. Und natürlich wird diese Beglaubigung auch dementsprechend kosten.
Keine Ahnung, wann und wie ich das machen soll - nur gut, dass ich beim letzten Aufladen einfach mal 1000 € auf die Karte geladen habe. Denn eine meiner drei "freien" Aufladungen habe ich für einen Test mit 75 € im Prinzip verschwendet.
Also in diesem Zusammenhang: danke Sparkasse Erlangen, Filiale in Büchenbach am Comet, und Danke American Express Hotline ...
Tja, mir hat aber weder die Sparkasse in Erlangen noch die TCC Hotline beim Beantragen und Freischalten der Karte drauf hingewiesen, dass man die Karte nur 3x aufladen kann.
Will man innerhalb von 12 Monaten die Karte öfter aufladen, so bekommt man ein echtes Problem, falls man sich bereits im Ausland befindet. Man muss dann nämlich ein sogenanntes "PostIdent"-Verfahren durchführen, also mit Ausweis und Karte zu einer Postfiliale gehen, und bestätigen lassen, dass man der Eigentümer der Karte ist ... warum auch immer.
Das Problem ist nun, dass ich dieses PostIdent-Verfahren hier in den USA nicht durchführen lassen kann. Ich habe nämlich eben mit der Hotline von American Express telefoniert (war natürlich ein internationles Telefongespräch nach Deutschland), und der Herr teilte mir mit, dass ich auch keine Vollmacht austellen könne.
Ich muss nun hier eine Botschaft oder ein Konsulat aufsuchen und mir eine Ausweisekopie beglaubigen lassen ... es gibt zwar immerhin in Boston ein deutsches Generalkonsulat, aber das hat besonders tolle Öffnungszeiten: Montag - Freitag, 9:00 - 12:00 Uhr. Und natürlich wird diese Beglaubigung auch dementsprechend kosten.
Keine Ahnung, wann und wie ich das machen soll - nur gut, dass ich beim letzten Aufladen einfach mal 1000 € auf die Karte geladen habe. Denn eine meiner drei "freien" Aufladungen habe ich für einen Test mit 75 € im Prinzip verschwendet.
Also in diesem Zusammenhang: danke Sparkasse Erlangen, Filiale in Büchenbach am Comet, und Danke American Express Hotline ...
Friday, November 04, 2005
Fotos
Hier ist die Galerie zum Indian Summer - die besten Bilder sind aber schon im Blog. Evtl. kommen jetzt am Wochenende noch ein paar Bilder dazu.
Working
Die Arbeit macht weiterhin viel Spass und die Kollegen sind sehr witzig - alles meine Art von Humor. Momentan erstelle ich Demoprogramme für die Stereo-Kamera, d.h. ich schreibe Programme, die veranschaulichen, wozu man die Kamera verwenden könnte. Ist eine interessante Aufgabe und schön, wenn man die Ergebnisse sieht.Heute früh gabs wieder nen Donut, dieses Mal von einem Laden, der als Besonderheit immer Honig mit in den Teig mischt. Schmeckt sehr gut - das Mittagessen hat der Pizzabote gebracht, und zum Abendessen waren wir bei "Magarita's" in Nashua, einem riesigen Mexican Restaurant. Offensichtlich treffen sich dort die Leute in meinem Alter aus dem ganzen Umkreis - allein der Parkplatz für das Restaurant war schon größer als der beim Cinestar in Erlangen. Free Refills gabs auch jede Menge für die Getränke, auch ohne dass man das extra nachbestellt.
Bzgl. Wohnung habe ich mich nun doch für das Zimmer entschieden, dass ich diese Woche besichtigt habe, denn der Preis ist nochmal ein wenig runtergegangen :) man muss nur oft genug "Nein" sagen und schon passt sich alles an :)
Jetzt warte ich bloss noch auf die Zusage, und hoffe, dass niemand anders den Mietvertrag unterschrieben hat, und dann kann ich bald einziehen - nur mein Auto brauch ich dann noch, aber das sollte auch nicht mehr lange dauern, den Händler für Gebrauchtwagen gibts genug.
Keine Ahnung, was ich dieses Wochenende machen werde, aber langweilig wirds sicher nicht.
Indian Summer

Wednesday, November 02, 2005
Getting started
So, heute habe ich auf der Arbeit auch noch den 3. Mitarbeiter kennen gelernt - sehr witzig und die überhaupt ist alles recht locker, jeder arbeitet hart an seiner Sache, aber Humor und Spass kommen dabei trotzdem in keinster Weise zu kurz. Und zusätzlich ist es auch noch interessant, was ich so zu tun habe und auch was ich bei den anderen mitbekomme.
So habe ich heute unter anderem aus lauter Einzelteilen die komplette Kamera zusammengebaut, 2 Linsen für Stereo-Vision, und auch alles konfiguriert und sogar recht schnell zum Laufen gebracht.
Mittagessen waren wir gemeinsam in einem Restaurant nicht weit entfernt, wieder typical American Food, schmeckt aber! - Ich wollte eigentlich keinen Burger bestellen, weil man die großen Dinger nie essen kann, ohne sich zu bekleckern, offensichtlich habe ich die Karte nicht genau genug gelesen, denn ich bekam einen extra riesigen Burger, mit Chickenfleisch, Käse und gebratenem Speck. Dazu Chips, ich war noch in England in Gedanken und wollte eigentlich Pommes Frites ;-)
Nicht zu vergessen: ich bin nun richtig wichtig, denn heute haben alle ihre Visitenkarten bekommen - auch ich. Keine Ahnung wo ich die paar 100 !! Stück verteilen soll, aber ist trotzdem irgendwie cool die zu haben. Business Telefon habe ich auch, wies scheint, denn zumindest meine eigene Durchwahl steht mit drauf :) Mal schaun wann ich dann das dazu passende Telefon bekomme.
Der Indian Summer zeigt sich momentan von seiner schönsten Seite: es ist erstaunlich, dass Blätter so viele leuchtende Farben haben können - hoffentlich denke ich morgen dran ein paar Fotos zu machen. Im Kontrast mit dem blauen Himmel und im Sonnenschein wirkt das besonders gut. Wirklich nicht mit einem deutschen Herbst vergleichbar, auch wenn der noch so schön sein kann. Es ist einfach schwer zu beschreiben, man muss es selber mals sehen.
Eine Wohnung habe ich vorhin auch besichtigt. Vermutlich nicht die letzte, denn leider ist der Preis ein wenig hoch, und mit 2 Mädels zusammenwohnen ist wohl auch nicht ganz das Wahre ;-), vor allem weil sie viel arbeiten und studieren, und daher abends keine große Lust haben, noch was zu unternehmen. Die Lage der Wohnung war beinahe perfekt, und auch sehr sauber war dort alles, aber mal sehen was die nächsten Besichtigungen so bringen werden.
Hingekommen bin ich mit Jasons Auto, er hat es mir freundlicherweise gegeben, und dank meinem PDA mit GPS-Navigation konnte ich den Weg auch problemlos finden. Zwar gabs mal ein Hupkonzert aber ich sag einfach mal, dass es nicht wegen mir war :-)
Es ist schon gewöhnungsbedürftig, dass die Ampeln hier immer auf der anderen Seite der Kreuzung stehen, und man ordnet sich auch nicht immer gleich Richtig ein, wenns an ner Kreuzung 6-spurig ist ... Dennoch bin ich auch wieder heil hier angekommen.
Mal schaun, ob sich mit dem Auto auch noch was in dieser Woche ergibt; hängt davon ab, wann der Jason Zeit hat - denn er wollte auf jeden Fall mitkommen. Günstige, zwar recht unansehnliche, Autos findet man hier genug. Gute Reifen sind wichtig, denn ich will ja durch den Winter kommen.
Ansonsten freue ich mich, dass ich regelmäßig eMails bekomme - Danke! und bitte nicht aufhören die zu schreiben :) ich werde mich bemühen auch drauf zu antworten. Gelesen wird alles!
Stefan
So habe ich heute unter anderem aus lauter Einzelteilen die komplette Kamera zusammengebaut, 2 Linsen für Stereo-Vision, und auch alles konfiguriert und sogar recht schnell zum Laufen gebracht.
Mittagessen waren wir gemeinsam in einem Restaurant nicht weit entfernt, wieder typical American Food, schmeckt aber! - Ich wollte eigentlich keinen Burger bestellen, weil man die großen Dinger nie essen kann, ohne sich zu bekleckern, offensichtlich habe ich die Karte nicht genau genug gelesen, denn ich bekam einen extra riesigen Burger, mit Chickenfleisch, Käse und gebratenem Speck. Dazu Chips, ich war noch in England in Gedanken und wollte eigentlich Pommes Frites ;-)
Nicht zu vergessen: ich bin nun richtig wichtig, denn heute haben alle ihre Visitenkarten bekommen - auch ich. Keine Ahnung wo ich die paar 100 !! Stück verteilen soll, aber ist trotzdem irgendwie cool die zu haben. Business Telefon habe ich auch, wies scheint, denn zumindest meine eigene Durchwahl steht mit drauf :) Mal schaun wann ich dann das dazu passende Telefon bekomme.
Der Indian Summer zeigt sich momentan von seiner schönsten Seite: es ist erstaunlich, dass Blätter so viele leuchtende Farben haben können - hoffentlich denke ich morgen dran ein paar Fotos zu machen. Im Kontrast mit dem blauen Himmel und im Sonnenschein wirkt das besonders gut. Wirklich nicht mit einem deutschen Herbst vergleichbar, auch wenn der noch so schön sein kann. Es ist einfach schwer zu beschreiben, man muss es selber mals sehen.
Eine Wohnung habe ich vorhin auch besichtigt. Vermutlich nicht die letzte, denn leider ist der Preis ein wenig hoch, und mit 2 Mädels zusammenwohnen ist wohl auch nicht ganz das Wahre ;-), vor allem weil sie viel arbeiten und studieren, und daher abends keine große Lust haben, noch was zu unternehmen. Die Lage der Wohnung war beinahe perfekt, und auch sehr sauber war dort alles, aber mal sehen was die nächsten Besichtigungen so bringen werden.
Hingekommen bin ich mit Jasons Auto, er hat es mir freundlicherweise gegeben, und dank meinem PDA mit GPS-Navigation konnte ich den Weg auch problemlos finden. Zwar gabs mal ein Hupkonzert aber ich sag einfach mal, dass es nicht wegen mir war :-)
Es ist schon gewöhnungsbedürftig, dass die Ampeln hier immer auf der anderen Seite der Kreuzung stehen, und man ordnet sich auch nicht immer gleich Richtig ein, wenns an ner Kreuzung 6-spurig ist ... Dennoch bin ich auch wieder heil hier angekommen.
Mal schaun, ob sich mit dem Auto auch noch was in dieser Woche ergibt; hängt davon ab, wann der Jason Zeit hat - denn er wollte auf jeden Fall mitkommen. Günstige, zwar recht unansehnliche, Autos findet man hier genug. Gute Reifen sind wichtig, denn ich will ja durch den Winter kommen.
Ansonsten freue ich mich, dass ich regelmäßig eMails bekomme - Danke! und bitte nicht aufhören die zu schreiben :) ich werde mich bemühen auch drauf zu antworten. Gelesen wird alles!
Stefan
Tuesday, November 01, 2005
1. Arbeitstag bei Focus Robotics
Heute war mein erster Arbeitstag!
Da ich ja noch kein Auto habe, bin ich zusammen mit Jason nach Norden, genauer nach New Hampshire gefahren, ins "Headquarter" von Focus Robotics. Es liegt wunderbar ruhig mitten im Wald, man hat Blick aus allen Fenstern auf die herbstliche Natur und den momentan schönen sonnigen Herbst. Unterwegs erkennt man auch, warum der Indian Summer so berühmt ist - es ist doch anders als daheim, denn hier sind so unglaublich viele Farbtöne zu sehen, und das überall - wirklich schön. Die Ruhe ist auch sehr angenehm. In New Hampshire lässt sichs gut aushalten, und so weit ist es auch nich in die größeren Städte.
Ganz typisch haben wir heute morgen noch nen Donut und Kaffee mitgenommen, von einem kleinen Stop bei Dunkin' Donuts, wo mir natürlich auch wie man sichs vorstellt ein Polizist mit Donut über den Weg lief.
Meine Arbeit ist interessant und es gibt viel zu tun, denn das erste Produkt kommt im November auf den Markt. Kurz danach erhalte ich dann auch mein eigenes Langzeitprojekt. Mehr Infos folgen bald.
Vermutlich morgen Abend werde ich mir eine Wohnung ansehen, und 2 weitere stehen auf der Liste - es entwickelt sich alles gut und sicher hab ich schon bald ein günstiges Zimmer in einer top-ausgestatteten WG in bester Lage :) So wies eben sein soll!
War ein langer Tag.
-Stefan
Da ich ja noch kein Auto habe, bin ich zusammen mit Jason nach Norden, genauer nach New Hampshire gefahren, ins "Headquarter" von Focus Robotics. Es liegt wunderbar ruhig mitten im Wald, man hat Blick aus allen Fenstern auf die herbstliche Natur und den momentan schönen sonnigen Herbst. Unterwegs erkennt man auch, warum der Indian Summer so berühmt ist - es ist doch anders als daheim, denn hier sind so unglaublich viele Farbtöne zu sehen, und das überall - wirklich schön. Die Ruhe ist auch sehr angenehm. In New Hampshire lässt sichs gut aushalten, und so weit ist es auch nich in die größeren Städte.
Ganz typisch haben wir heute morgen noch nen Donut und Kaffee mitgenommen, von einem kleinen Stop bei Dunkin' Donuts, wo mir natürlich auch wie man sichs vorstellt ein Polizist mit Donut über den Weg lief.
Meine Arbeit ist interessant und es gibt viel zu tun, denn das erste Produkt kommt im November auf den Markt. Kurz danach erhalte ich dann auch mein eigenes Langzeitprojekt. Mehr Infos folgen bald.
Vermutlich morgen Abend werde ich mir eine Wohnung ansehen, und 2 weitere stehen auf der Liste - es entwickelt sich alles gut und sicher hab ich schon bald ein günstiges Zimmer in einer top-ausgestatteten WG in bester Lage :) So wies eben sein soll!
War ein langer Tag.
-Stefan
Herbstfotos von gestern
Ein kurzer Eintrag mit ein paar herbstlichen Fotos von gestern, um mal die wirklichen Temperaturen von hier zu vermitteln. Der Winter mit seinem Schnee war nämlich nur am Samstag da - bereits seit Sonntag ist es ca. 15 Grad wärmer und ein wunderbarer Herbst - morgen werde ich versuchen auch ein paar Indian Summer - artige Bilder aus New Hampshire, also aus der Gegend meines Arbeitsplatzes bei Focus Robotics zu posten.

Also jetzt erst noch paar Bilder vom Montag, als ich hier in Medford spazierengegangen bin, um mal die weite Nachbarschaft kennenzulernen.


Trick or Treat?
Gestern war, wie auch in Deutschland mehr als bekannt sein dürfte, Halloween. Ich habe mir erklären lassen, dass der 31.10. hauptsächlich der Kinder-Halloween-Tag ist, Erwachsene nutzen gleich das komplette Wochenende vor Halloween zum Feiern. Sehr vernünftig wie ich finde :)Ab 6 pm gings auch hier richtig los mit den Kinderhorden, die nach einem kurzen "Trick or Treat?" ihre Tasche aufgehalten haben, um Candy in Empfang zu nehmen. Es waren viele ganz kleine dabei, so um die 3 oder 4 Jahre, die mit ihren Eltern durch die Häuser gezogen sind, aber natürlich auch einige Ältere, die offensichtlich jeder ein paar Kilogramm Schoklade und Bonbons mit sich rumtrugen, und teilweise sehr mit dieser Last zu kämpfen hatten ;)
Am süßesten war eine kleine Prinzessin, nachdem sie ihre Sweets erhalten hatte. Dad: "So what do you say?" - "More Candy!"
Auch wenn dieser Hype mitlerweile nach Deutschland schwappt, sind es dennoch Welten zu dem, wie es hier abläuft. So viele Kinder und beinahe jedes Haus ist dekoriert mit Jack Lantern Kürbisen.
Wir haben im TV nebenher Scary Movie und Scream 2 geschaut - ich fand sie nicht so scary, aber besonders Romy schon :)
Erstaunlich wie viel Werbung man in einem Film unterbringen kann: knapp 10 Unterbrechungen sind kein Problem, und je spannender der Film, desto öfter... wenigstens sind die Werbeblöcke hier kürzer als daheim.
Bzgl. Wohnung habe ich 2 - 3 sehr interessante Angebote, die eigentlich in allen Aspekten dem entsprechen, was ich suche, und da werde ich wohl heute oder in den nächsten Tagen ein paar Besichtigungen der Zimmer durchführen.









